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Schutz vor Corona: Flohmarkt in der Rheinaue am 18. Juli findet nicht statt

Schutz vor Corona : Flohmarkt in der Rheinaue am 18. Juli findet nicht statt

Schlechte Nachrichten für alle Schnäppchenjäger, die sich schon auf den Flohmarkt in der Rheinaue gefreut haben: Der Bonner Markt wurde für den geplanten Termin am 18. Juli abgesagt.

Einer der größten deutschen Trödelmärkte kann auch im Juli noch nicht öffnen. Lange war unklar, ob der Flohmarkt in der Bonner Rheinaue am Samstag, 18. Juli, stattfinden kann. Nun hat der Veranstalter bekanntgegeben, dass der Markt vorerst geschlossen bleibt. Die ursprünglich geplanten Termine im April, Mai und Juni waren aufgrund der Corona-Krise bereits abgesagt worden.

Der Veranstalter „Melan macht Märkte“ teilte auf seiner Webseite und auf Facebook mit, dass in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn an einem Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gearbeitet werde. Gemeinsam mit der Stadt Bonn habe man sich aber dazu entschieden, den Markt im Juli noch nicht zu veranstalten. Schutzkonzepte, die bei anderen Märkten bereits erfolgreich angewandt wurden, könnten wegen des hohen Besucheraufkommens und der Größe des Geländes nicht auf den Rheinauen-Flohmarkt angewandt werden, heißt es. Man sei aber zuversichtlich, dass der kommende Flohmarkt im August stattfinden könne.

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Auf einer Länge von rund vier Kilometern können Händler dann wieder ihre Ware präsentieren. Das Gelände in der Rheinaue an der Ludwig-Erhard-Allee in Bonn ist Anlaufstelle für Trödler und Besucher aus der ganzen Region.

Der Veranstalter "Melan macht Märkte" organisiert regulär sieben Mal jährlich einen der größten und beliebtesten Flohmärkte der Region. Von August bis Oktober 2020 besteht eventuell wieder die Möglichkeit, an jedem dritten Samstag des Monats an der Schnäppchenjagd teilzunehmen.

So funktioniert das "Trödeln" in der Rheinaue

Händler, die gerne einen Stellplatz auf dem Flohmarkt haben wollen, beeilen sich am besten - denn die Plätze sind sehr begehrt. Immerhin sind die Zeiten, in denen Händler sich selbst am Vortag ihr Revier absteckten, vorbei. Bereits seit 2012 gibt es die Möglichkeit, den Standplatz vorher zu reservieren beziehungsweise zu buchen. Die Reservierung kann entweder online oder vor Ort vorgenommen werden. Doch auch für spontane Teilnehmer werden ausreichend Stellplätze zur Verfügung gestellt. Die freien Plätze können auf dem Lageplan des Flohmarktes [Link auf http://www.flohmarkt-rheinaue.de/home.html] eingesehen werden.

Preis/Standmiete: Acht Euro je laufender Meter der längsten Verkaufsfront.

Kaution: Reinigungskaution von zehn Euro (Rückzahlung nur am Veranstaltungstag von 8 bis 18 Uhr)

Reservieren/Buchen: Bis Freitag vor dem jeweiligen Termin, 13 Uhr, oder freitags von 9.30 bis 15 Uhr vor Ort; fünf Euro Buchungsgebühr; Platz wird bis 7 Uhr des Verkaufstages reserviert.

Aufbau: freitags vor dem Markt ab 16 Uhr

Auch für den Aufbau, vor allem am frühen Samstagmorgen gilt: Besser früh dran sein. Weil keine Fahrzeuge in der Rheinaue fahren dürfen, sind die Parkplätze am Gelände und in der unmittelbaren Umgebung zum Abladen der Waren und Flohmarkt-Tische natürlich sehr begehrt. Gut angenommen wurden in den vergangenen Jahren die 200 kostenlosen Parkplätze in der Besucher-Tiefgarage des Post Towers. Besucher des Flohmarktes nehmen lieber gleich die Bahn, die Stadtbahnlinie 66 hält schließlich mitten in der Rheinaue.

Am jeweiligen dritten Samstag des Monats können dann von 8 bis 18 Uhr Händler ihre Waren an die Käufer bringen. Ob Trödel, Klamotten, alte CDs und Schallplatten oder Spielzeug - auf dem Rheinauen-Flohmarkt ist fast alles zu finden. Ganz wichtig: Dabei gilt, dass keine Neuwaren verkauft werden dürfen. Wer keine flohmarkttypischen gebrauchten Gegenstände verkauft, wird des Platzes verwiesen.

Die noch möglichen Flohmarkt-Termine 2020

  • Samstag, 15. August
  • Samstag, 19. September
  • Samstag, 17. Oktober
(ga)