Kommentar zu den Folgen von Corona Beim Thema Long-Covid muss Solidarität gelten

Meinung | Bonn · Melanie Bartsch-Heckenbücker aus Bonn musste nach ihrer Corona-Infektion ihren Job aufgeben. Für die hohen Behandlungskosten sammelt ihr Umfeld Spenden. Für Long-Covid-Erkrankte sollte die Versichertengemeinschaft einstehen wie für jeden Skiunfall, findet unser Autor.

 Melanie Bartsch-Heckenbücker mit ihrem Partner Roland Schmitz und ihrer jüngsten Tochter.

Melanie Bartsch-Heckenbücker mit ihrem Partner Roland Schmitz und ihrer jüngsten Tochter.

Foto: Martin Wein

Für die meisten von uns hat Covid-19 seinen Schrecken verloren. Allerdings ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt: Einige Menschen leiden noch Monate oder Jahre an den Folgen einer oder mehrerer Infektionen. Die Ursachen und mögliche Therapieansätze bedürfen weiterer Forschung. Bis zu profunden Ergebnissen kann die viel beschworene Solidargemeinschaft die Leiden der Betroffenen nicht einfach ignorieren oder als „psychosomatisch“ bedingt abkanzeln.