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GA gelistet: Geocaching-Angebote in Bonn und der Region

GA gelistet : Diese Geocaching-Angebote gibt es in Bonn und der Region

In der Corona-Pandemie sind Spaziergänge für viele Menschen zum Alltag geworden. Mit dem sogenannten „Geocaching“ lässt sich die vertraute Umgebung neu erkunden - und wird so zur Schnitzeljagd.

Ein Spaziergang am Rheinufer, ein Besuch der Kirschblüte in der Altstadt oder ein Picknick im Hofgarten: Nach über einem Jahr in der Corona-Pandemie haben Spaziergänge durch Bonn und die Region für viele Menschen doch ein wenig an Reiz verloren. Eine Möglichkeit, die vertraute Umgebung noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erkunden, ist sogenanntes Geocaching.

Geocaching ist eine GPS-Schnitzeljagd, für welche man kleinere Behälter (Geocaches) versteckt und darauf deren geografische Koordinaten im Internet veröffentlicht. Während die Geocaches vor der Smartphone-Ära noch mit GPS-Sendern gesucht werden mussten, gibt es inzwischen Apps, die eifrige Jägerinnen und Jäger bei ihrer Rallye durch die Städte unterstützen. In den Behältern befindet sich ein Logbuch, in das man sich mit Namen eintragen kann. Zudem kann der Fund online abgespeichert werden. Der GA stellt einige Angebote vor, mit denen Sie sich in Bonn und der Region ebenfalls auf die Suche nach Caches machen können.

„Geocaching“-App von Groundspeak

Das gegenwärtig wohl beliebteste Angebot fürs Geocaching ist die gleichnamige App des US-amerikanischen Unternehmens Groundspeak. Auf einer Karte werden Nutzerinnen und Nutzern die Geocaches in ihrer Umgebung mit deren Koordinaten sowie kleinen Hinweisen angezeigt. Ist man auf der Jagd nach einem Cache, gibt die App regelmäßig Tipps zur weiteren Navigation. Wer fündig geworden ist, kann sich im Logbuch verewigen und das zudem in der App vermerken. Mit einem Premium-Upgrade von 6,30 Euro im Monat oder 31,56 Euro pro Jahr können noch zusätzliche fortgeschrittene Geocaches freigeschaltet werden.

„c:geo“-App für Android

Für die Nutzerinnen und Nutzer von Android ist die App „c:geo“ zum Geocaching geeignet. Sie zeigt ihnen auf einer Live-Karte sämtliche Caches in der näheren Umgebung an. Neben einem Kompass kann dabei auch auf externe Navigationsprogramme wie Google Streetview und Radar zurückgegriffen werden. Mithilfe von Offline-Karten ist die Suche auch ohne eine Internetverbindung möglich. Die gefundenen Geocaches können ebenfalls offline gespeichert werden.

„GCTools“-App für iOS

Die iPhone-App „GCTools“ ist insbesondere für fortgeschrittene Sucherinnen und Sucher geeignet. Wer schwieriger zu findende Geocaches aufspüren will, kann verschlüsselte Koordinaten wie die Freimaurer-Chiffre, den Morse-Code oder die Braille-Schrift in der App entschlüsseln und umrechnen. Für das Geocaching an dunklen Stellen ist überdies eine Taschenlampe mit in die App integriert.

Webseite „opencaching.de“

Wer eine neue Herausforderung sucht oder schlicht lieber ohne sein Smartphone unterwegs ist, kann Geocaches etwa über die Seite opencaching.de auch mithilfe eines GPS-Senders suchen. Hierfür muss ein gewünschter Cache in der Umgebung entweder unter dem „Caches“-Punkt oder auf der Karte der Seite gewählt werden. Der Geocache wird darauf als GPX-Datei vom Computer auf ein Navigationsgerät übertragen. Hierzu gibt es auch auf der Seite eine detaillierte Anleitung mit allen weiteren Informationen.

Geocaching-Tour vom BUND Bonn

Bei der Geocaching-Tour vom Bund für Natur und Umweltschutz Deutschland (BUND) Bonn können die Sucherinnen und Sucher ökologische Besonderheiten in Bonn und der Region erkunden. Auf insgesamt vier Wegen führen GPS-Koordinaten zu Stationen mit Informationen über die hiesige Tier- und Pflanzenwelt. Um die Natur zu schonen, sind hier jedoch keine Geocaches versteckt, sondern Fragen zu beantworten, deren Antworten zum Ende der Tour ein Lösungswort ergeben. Mithilfe dieses Worts können die Funde ebenfalls auf der Seite opencaching.de vermerkt werden.

Geocaching-Tour von UN Women Deutschland

Quer durch Bonn führt die feministische Geocaching-Tour von UN Women Deutschland. Auf dieser Strecke haben Interessierte die Gelegenheit, durch GPS-Koordinaten diejenigen Orte in der Bundesstadt zu entdecken, welche besonders stark von Frauen geprägt wurden, so etwa den Bertha-von-Suttner-Platz oder das Frauenmuseum. Da im Routenplan neben den GPS-Koordinaten auch die Adressen der jeweiligen Stationen vermerkt sind, kann diese Tour auch mit einer Navigationsapp zurückgelegt werden.

Es handelt sich hierbei um eine Auflistung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat oder objektiven Kriterien gefolgt wäre. Es handelt sich ebenfalls nicht um eine Rangfolge. Die Reihenfolge ist eine willkürliche. Fehlt Ihnen ein Geocaching-Angebot in der Auflistung? Schicken sie uns gerne eine Mail an online@ga.de.