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Karneval in Bonn: Haribo will Kosten für „After School Party“ übernehmen

Karneval in Bonn : Haribo will Kosten für „After School Party“ übernehmen

Möglicherweise doch kein Aus für die After-School-Party auf dem Münsterplatz: Haribo hat angekündigt, die Kosten für die Feier übernehmen zu wollen. Unklar ist noch, ob die Stadt die Party kurzfristig organisieren kann.

Haribo möchte die "After School Party" für Jugendliche auf dem Münsterplatz retten. Wie die Stadt Bonn vergangene Woche mitteilte, müsse die alkohol- und rauchfreie Karnevalsfeier ausfallen, weil 15.000 Euro nicht aufgebracht werden können. Diesen Betrag hat der Bärchen-Hersteller nun als Finanzspritze angeboten.

„Wir können uns allerdings nicht um das Organisatorische kümmern“, heißt es vom Unternehmen. Die Stadtverwaltung versucht nun, kurzfristig die Party zu planen. „Wir setzen alles daran, dass es klappt“, sagte Elke Palm vom Presseamt. Eine Entscheidung soll noch im Laufe des Tages fallen.

Wie berichtet, wollte die Stadt mit dem Aus der Party vor allem eins: Geld sparen. Denn Miete und Betrieb im Festzelt auf dem Münsterplatz schlagen jährlich mit rund 15.000 Euro zu Buche - Personal nicht mitgerechnet.

Wie der GA erfuhr, überwies die Stadt allein 7000 Euro Zeltmiete an den Festausschuss Bonner Karneval. Der Rest wurde für Musik, DJ, Licht und Sicherheitskräfte ausgegeben.

Dieses Jahr betreiben wiederum die Bonner Stadtsoldaten das Zelt. Die After-School-Party steht auf der Liste mit Sparvorschlägen zur Haushaltskonsolidierung. Da es sich laut Stadt um eine freiwillige Leistung handelt, musste die Politik hier nichts beschließen.