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Ehemalige Commerzbank-Filiale: Hydrant platzt am Münsterplatz

Ehemalige Commerzbank-Filiale : Hydrant platzt am Münsterplatz

Am sogenannten Münsterhaus, der ehemaligen Commerzbank-Filiale gegenüber des Münsters, hat am Abend ein geplatzter Hydrant für Aufsehen gesorgt. In das Gebäude sollte eigentlich Technik-Gigant Apple ziehen.

Ein Hydrant ist am frühen Abend gegen 18 Uhr am Münsterplatz, unmittelbar am sogenannten Münsterhaus, geplatzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Büdchen-Betreiberin, die den Hydrant für ihren Standbetrieb als Wasserquelle nutzt, ein Ventil unsachgemäß bedient.

Der Wasserdruck wurde nicht abgestellt, während das Ventil bereits geschlossen war. Große Wassermaßen drückten daraufhin solange auf den Rohrausgang, bis dieser förmlich explodierte und sich eine große Wasserfontäne bildete. Große Wassermaßen drangen auch auf den Fußweg. Am Abend waren Feuerwehr und die Stadtwerke Bonn im Einsatz, um den Schaden zu reparieren. Stadtwerke-Sprecherin Veronika John berichtete, dass der Wasserschwall gegen 19.15 Uhr abgestellt werden konnte. Dafür musste auch kurzfristig die Hauptwasserleitung abgedreht und die umliegenden Gebäude ohne Wasserzugang gelassen werden.

Am späteren Abend ersetzten Mitarbeiter der Stadtwerke schließlich das defekte Rohr und stellten den Hydranten zunächst ab. Wie groß der Schaden ist, und ob möglicherweise die Stand-Betreiberin Regressforderungen zu erwarten hat, ist bislang noch nicht bekannt. Auch ob die Fassade des Münsterhaus möglicherweise Schaden genommen hat, ist noch unklar.

Das Gebäude gegenüber des Münsters wird das seit Mai 2014 kernsaniert. Wie berichtet, investieren die Eigentümer - die Development Partner AG aus Düsseldorf und der Neusser Coinel-Development GmbH - in das künftige Geschäfts- und Bürogebäude, in dem ursprünglich auch ein Apple-Store unterkommen sollte, rund 40 Millionen Euro.