Kommentar zum Zustand der Bonner Bäder In den Bonner Bädern wird seit Langem der Mangel verwaltet

Meinung · Immer wieder müssen Bonner Bäder wegen Schäden zumindest kurzzeitig schließen. Als weiteres Problem kommt die Unterbesetzung im Städtischen Gebäudemanagement hinzu. Die Gründung einer Bäder GmbH könnte ein Anfang sein, den Zustand endlich nachhaltig zu verbessern, meint unser Autor.

 Die Beueler Bütt ist in einem schlechten Zustand.

Die Beueler Bütt ist in einem schlechten Zustand.

Foto: Meike Böschemeyer

Der schlechte Zustand der Bonner Bäder, den die Sportdezernentin in ihrem Bericht an den Verwaltungsvorstand umschreibt, überrascht leider nicht. Die Liste der kleineren und größeren Schäden ist lang. Immer wieder müssen Anstalten deshalb schließen, mal kürzer, mal länger. Ersatzteile sind schwer bis gar nicht zu bekommen. Verwaltet wird seit Jahr und Tag der Mangel. Das kann und wird nicht mehr lange gut gehen. Der Blick auf die eklatante Unterbesetzung der Bäderzuständigen im Städtischen Gebäudemanagement verheißt nichts Gutes und lässt an den hehren Zielen, die gesamte Bonner Bäderlandschaft bis 2030 neu zu ordnen, gehörig zweifeln.