30 Leerstände in der Innenstadt Händler in Bonn klagen über weniger Kunden als vor Corona

Bonn · Nach Angaben des Einzelhandelsverbands und City-Marketing hat die Besucherfrequenz in der Innenstadt noch nicht das Vor-Corona-Niveau erreicht. Die Mieten sind deutlich gesunken. Zunehmende Vermüllung und die schlechte Erreichbarkeit schrecken Kunden ab.

 Eine volle Innenstadt wünschen sich nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter der Einzelshandelsverbände. Archivfoto: Benjamin Westhoff

Eine volle Innenstadt wünschen sich nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter der Einzelshandelsverbände. Archivfoto: Benjamin Westhoff

Foto: Benjamin Westhoff

Der Bonner Handel blickt sorgenvoll auf die gegenwärtige Situation in der Bonner Innenstadt: Nach einer Umfrage des Einzelhandelsverbands Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen unter seinen Mitgliedern hat die Besucherfrequenz längst noch nicht das Niveau zu Vor-Corona-Zeiten erreicht. Die Frequenz liege, so Andrea Forst-Raasch und Jannis Vassiliou aus dem Verbandsvorstand, bis heute an manchen Tagen 30 Prozent niedriger. Entsprechend gingen die Umsätze der Geschäfte zurück. Zugleich sind dem Verband etwa 30 Leerstände bekannt. „Immobilienmakler spiegeln uns, dass die Mieten in der Innenstadt bei Neuverträgen um durchschnittlich 20 Prozent gesunken sind im Vergleich zum vorherigen Preis“, sagte Vassiliou dem GA.