Investor: Hängepartie bei Südüberbauung beendet

BONN · Wird der Bonner Stadtrat am 12. Dezember in seiner Sondersitzung tatsächlich den Schlusspunkt für die Zukunft des Bahnhofvorplatzes setzen? Es sieht danach aus, denn der Rat hat in seiner Sitzung im nicht-öffentlichen Teil den Verkauf der städtischen Immobilienteile im Untergeschoss beschlossen.

Zudem hat die Verwaltung nach GA-Informationen zugesagt, die Vertragsunterlagen in der Sondersitzung endgültig vorzulegen. Damit stünde der German Development Group nichts mehr im Wege, um ihr Konzept umzusetzen, den "Klotz" abzureißen und die Südüberbauung durch einen Neubau zu ersetzen.

In einem Änderungsantrag forderten CDU und Grüne, dass in dem Vertrag auch eine Verpflichtung des Investors festgehalten werden solle, das Bauvorhaben "auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses und der Baugenehmigung innerhalb von drei Jahren" umzusetzen.

Investor Roger Sevenheck freut sich: "Sobald diese Formalie abgeschlossen ist, können wir die Käufe mit den anderen Eigentümern endlich notariell beglaubigen lassen. Ich denke, dass Stadtverwaltung, Politik, Eigentümer und Bürger auch Grund zur Freude haben, dass das Projekt nach der langen Hängepartie endlich zu Ende gebracht werden kann."

Lösungen für den Umzug der Wache Gabi seien auch bereits besprochen, sagte er. Seinen Plänen zum Bau des Maximilian-Centers stünde dann nichts mehr im Wege.

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