Auftakt im Bonner Münster Jüdische Professorin spürt dem Ort des Judentums nach

Bonn · Stanford-Wissenschaftlerin Charlotte Elisheva Fonrobert eröffnet die Annemarie-Schimmel-Lectures im Bonner Münster. Ein Beitrag zur Völkerverständigung, dem zwei Fortsetzungen folgen werden.

 Gut besucht war der Vortrag von Charlotte Elisheva Fonrobert. Die Stanford-Professorin hält die Annemarie-Schimmel-Lectures in diesem Jahr.

Gut besucht war der Vortrag von Charlotte Elisheva Fonrobert. Die Stanford-Professorin hält die Annemarie-Schimmel-Lectures in diesem Jahr.

Foto: Benjamin Westhoff

Die zweiten Annemarie-Schimmel-Lectures haben am Dienstagabend im Bonner Münster begonnen. Kein ungeeigneter Ort für den Auftakt zu einer Vorlesungsreihe der in Düsseldorf geborerenen und in Stanford lehrenden Charlotte Elisheva Fonrobert. Die Professorin für Jüdische Studien und Religionswissenschaften sprach auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Bonner Universität über den „Ort des Judentums in der Gegenwart“. Ein paar Meter entfernt nur von der Kreuzkirche, in der vor 21 Jahren der Trauergottesdienst für die Islamwissenschaftlerin Schimmel abgehalten wurde. Zwischenfälle nach zwei Besetzungen des Uni-Hauptgebäudes von Pro-Palästinensern in den vergangenen Wochen gab es keine.