Kommentar zur Bonner Klimaplan-Bilanz Erfolg bemisst sich an Taten

Meinung | Bonn · Dass die Bilanz zum Bonner Klimaplan aus Sicht der Stadtverwaltung „positiv“ ausfällt, ist kein Wunder. Schließlich steht die Klimaneutralität ganz weit oben auf der Agenda der Oberbürgermeisterin und der Ratskoalition. Es wird darauf ankommen, diese Ziele auch zu erreichen, meint unser Autor.

Ein Jahr nach dem Klimaplan 2035 zieht die Stadt eine Bilanz. Zu sehen ist hier die MVA-Bonn.

Ein Jahr nach dem Klimaplan 2035 zieht die Stadt eine Bilanz. Zu sehen ist hier die MVA-Bonn.

Foto: Benjamin Westhoff

Die Stadt zieht ein Jahr nach dem Beschluss zum Bonner Klimaplan Bilanz. Dass diese Bilanz aus Sicht der Stadtverwaltung „positiv“ ausfällt, nimmt nicht Wunder. Schließlich steht die Klimaneutralität ganz weit oben auf der Arbeitsagenda der amtierenden Oberbürgermeisterin und der bestehenden Ratskoalition. In mancherlei Hinsicht konstatiert die Verwaltung allerdings einen Erfolg auf dem Papier: 23 eingestellte Mitarbeiter, die sich um die Belange des Klimaschutzes kümmern sollen, Zwei Drittel der „Aktivitäten“ auf den Weg gebracht. Was will das heißen? In der Tat kann sich die Stadt, um ein Beispiel zu nennen, den Ausbau von Photovoltaik auf privaten Dächern ein wenig auf die eigenen Fahnen schreiben. Denn die Förderung für solche Investitionen waren attraktiv, auch für Leute mit kleinem Geldbeutel durch die Förderung von Balkonkraftwerken.