Kommentar zum „Lindeblock“-Vertrag Steuerzahler bluten für die Langsamkeit der Stadt Bonn

Meinung | Bonn · Die Eigentümer des Bad Godesberger Bürogebäudes „Lindeblock“ lassen die Stadtverwaltung in den Mietvertragsverhandlungen auflaufen. Ihnen hilft eine Zwangslage, in die sich die Kommune in den vergangenen Jahren selbst gebracht hat, kommentiert unser Autor.

Das sanierungsbedürftige Stadthaus muss bis 2027 geräumt werden. Wohin die 1500 Beschäftigen umziehen sollen, ist noch völlig unklar.

Das sanierungsbedürftige Stadthaus muss bis 2027 geräumt werden. Wohin die 1500 Beschäftigen umziehen sollen, ist noch völlig unklar.

Foto: Benjamin Westhoff

Netter Versuch. Beim Immobilien-Unternehmen Landmarken AG werden sie amüsiert die Augenbrauen gehoben haben, als das Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB) mit Verbesserungswünschen für den „Lindeblock“-Mietvertrag an ihre Bürotür klopfte. Den Auftrag dazu hatte die Behörde von den Ratsfraktionen bekommen, weil ihnen die Konditionen für das Godesberger Gebäude zu schlecht erschienen.