Schrecken nach Corona Bonner Long-Covid-Patientin droht die Pleite

Bonn · Melanie Bartsch-Heckenbücker ist seit der Pandemie schwer gezeichnet. Ihren Job als Gleichstellungsbeauftragte in Overath musste sie aufgeben. Für die hohen Behandlungskosten sammelt ihr Umfeld Spenden. Warum zahlen die Kassen nicht?

 Melanie Bartsch-Heckenbücker mit ihrem Partner Roland Schmitz und ihrer jüngsten Tochter.

Melanie Bartsch-Heckenbücker mit ihrem Partner Roland Schmitz und ihrer jüngsten Tochter.

Foto: Martin Wein

Nachdem sich Melanie Bartsch-Heckenbücker vergangene Woche zum ersten Mal in ihren Rollstuhl gesetzt hatte, kamen ihr die Tränen. „Das war alles zu viel für mich. Man wird so komisch angesehen“, sagt die 46-Jährige aus der Bonner Nordstadt. Andererseits habe sie sich gefreut, wieder am Leben teilnehmen zu können und die ersten Kirschblüten zu sehen, als ihr Lebenspartner Roland Schmitz sie zu einer Ausfahrt durch die Altstadt einlud.