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Kanalarbeiten in Bonn: Nächste Baustelle auf Bornheimer Straße dauert ein Jahr

Kanalarbeiten in Bonn : Nächste Baustelle auf Bornheimer Straße dauert ein Jahr

Die nächste Baustelle auf der Bornheimer Straße lässt nicht lange auf sich warten. Ab den Herbstferien wird dort der Kanal saniert. So wie jetzt schon bei den Arbeiten rund um den Lievelingsweg, werden auch dann wieder Staus erwartet.

Die nächste Baustelle auf der Bornheimer Straße kommt und dauert dann ein Jahr: Das Tiefbauamt der Stadt beginnt in der zweiten Herbstferienwoche mit der Erneuerung des dortigen Kanals. Betroffen ist der Teil zwischen Am Propsthof und Bornheimer Straße 200. Die Arbeiten beginnen demnach am Montag, 19. Oktober. Die Verwaltung versichert allerdings: „Die benachbarte Baustelle der Stadtwerke Bonn im Kreuzungsbereich Bornheimer Straße und Lievelingsweg wird zu dem Zeitpunkt beendet sein“, so Marc Hoffmann, Vizesprecher der Stadt.

Die Kanalsanierung soll sich vom Propsthof aus als Wanderbaustelle in Richtung Heinrich-Böll-Ring fortsetzen. Die Arbeiten dauern laut Plan bis September 2021. „Bei der Sicherung und Verlegung von Versorgungsleitungen oder durch schlechtes Wetter kann es zu Verzögerungen kommen“, heißt es. Mit Verkehrsbehinderungen müsse gerechnet werden, denn der Verkehr wird einspurig in jede Fahrtrichtung an der Baustelle vorbeigeführt.

An der Kreuzung Bornheimer Straße und Heinrich-Böll-Ring steht zeitweise eine Ersatzampel. Der Rechtsabbieger aus dem Heinrich-Böll-Ring in Fahrtrichtung Feuerwache am Lievelingsweg muss zeitweise gesperrt werden. Dazu wird eine Umleitung eingerichtet. Die Baukosten für alles betragen laut Tiefbauamt etwa 1,5 Millionen Euro.

Die Ecke Bornheimer Straße und Lievelingsweg ist bereits seit April ein Nadelöhr. Wegen Arbeiten am Fernwärmenetz der Stadtwerke Bonn ist die Fahrbahn teils gesperrt worden. Täglich stauen sich die Autos. Im ersten Schritt hatten die SWB in der Bornheimer Straße Gas- und Wasserleitungen verlegt. „Durch die Arbeiten am Fernwärmenetz können die Versorgungskapazitäten erhöht werden“, teilt SWB Energie und Wasser mit. Seit Ende 2013 werde das Netz kontinuierlich erweitert.