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Kommunalwahl 2020: Nicole Bonnie (CDU) will kulinarische Oase im Viktoriakarree

Kommunalwahl 2020 : Nicole Bonnie (CDU) will kulinarische Oase im Viktoriakarree

Die City ist für Nicole Bonnie, Spitzenkandidatin der CDU im Stadtbezirk, das Aushängeschild Bonns.

■ Die Kandidatin   

Nicole Bonnie ist 49 Jahre alt und in Aachen aufgewachsen. Vor 30 Jahren kam sie zum Studium nach Bonn, währenddessen engagierte sie sich im CDU-nahen RCDS und ist seitdem auch in der Kommunalpolitik tätig. „Weil mir Bonn und seine positive Entwicklung am Herzen liegen, habe ich mich für das Mitgestalten entschieden“, sagt Bonnie. Seit 1999 ist sie gewähltes Mitglied der Bonner Bezirksvertretung. Seit 21 Jahren gehört sie dem Sportausschuss an. Aus eigener Anschauung sieht sie Kommunalpolitik im Zusammenspiel mit Nordrhein-Westfalen und Europa. Sie war zehn Jahre im Landtag NRW tätig. Seit zehn Jahren arbeitet sie als persönliche Referentin für den Europaabgeordneten Axel Voss und betreut den Wahlkreis Mittelrhein. Ihre private Leidenschaft ist der Sport. Insbesondere der Triathlon sei für sie wichtiger Ausgleich.

Auf welchen Erfolg würden Sie in fünf Jahren gerne zurückblicken?

Eine gut angenommene Markthalle im Viktoriakarree. Hier treffen sich täglich die Bonnerinnen und Bonner zum Einkauf und Austausch. Und Touristen beleben die Innenstadt und diese schöne kulinarische Oase. Zudem sehe ich das wichtige Kombibad am Römerbad. Hier ist eine moderne, zukunftsorientierte Schwimmhalle gebaut worden, in der eine parallele Nutzung von Wettkampf-, Mehrzweck- und Lehrschwimmbecken für das Schulschwimmen und Jedermann realisiert wurde. Das marode Frankenbad ist Sport- und Kulturstätte geworden.

■ Welches sind die drei dringlichsten Themen in Bonn in der kommenden Wahlperiode?

Die Innenstadt ist das Aushängeschild. Sie ist Herz und Standort des vielfältigen öffentlichen Lebens sowie Wirtschafts- wie Tourismusraum. Daher sind ein funktionierender Cityring mit guter Erreichbarkeit, die Schaffung von Wohnraum in der Innenstadt, um sie lebendiger zu machen und die Steigerung der touristischen Anziehungskraft wichtig.

Der Stadtverkehr ist eine Herausforderung. Ich möchte gleichberechtigte Partnerschaft, wobei der Fußgänger als schwächster Verkehrsteilnehmer einen besonderen Schutz genießt. Anpacken will ich den Ausbau der Radwegeverbindungen mit Pendlerrouten und den Bau der Westbahn zur Stärkung der Stadt als Wohn- und Arbeitsstandort.

■ Wie wollen Sie den Bezirksthemen in Bonn Gehör verschaffen?

Meine langjährige Erfahrung in der Bonner Kommunalpolitik und meine berufliche Tätigkeit sind geprägt durch ein breites Netzwerk der Kommunikation. Kommunikation ist auch das A und O von Projektentwicklung, Abstimmung und Realisierung. Da ich mich in vielen Funktionen wie ehrenamtlichen Aufgaben engagiere, weiß ich, wie wichtig die Ansprache und Mitnahme von allen Beteiligten ist – angefangen bei den Bürgern hin zur Verwaltung und den Akteuren. Hinzukommen meine Freude am Tun, Tatkraft und Pragmatik.

(ga)