Ende der Tötungen gefordert Dieser elfjährige Bonner steckt hinter der Nutria-Petition

Bonn · Eine Petition, die sich für das Ende der Nutria-Tötungen in der Rheinaue einsetzt, hatte in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Gestartet wurde sie von einem erst elfjährigen Bonner. Dem GA erklärt er, warum ihm die Tiere so am Herzen liegen.

Um die Art und Weise der Populationskontrolle der Nutrias in der Bonner Rheinaue gibt es Diskussionen. Ein Bonner Schüler möchte mit einer Petition weitere Tötungen der Tiere verhindern.

Um die Art und Weise der Populationskontrolle der Nutrias in der Bonner Rheinaue gibt es Diskussionen. Ein Bonner Schüler möchte mit einer Petition weitere Tötungen der Tiere verhindern.

Foto: Nicolas Ottersbach

Worüber andere sich in seinem Alter sicher gefreut hätten, lehnt Milo van Waegeningh nach kurzer Überlegung ab. Nein, ein Foto von sich in der Zeitung, das ist nicht das richtige für ihn, findet der elfjährige Bonner. Schließlich geht es Milo nicht um sich, sondern um die Tiere. Genauer, um die Nutrias in der Rheinaue, für die der junge Bonner sich mit einer Petition einsetzt. Im Netz hatte die nach knapp zwei Wochen bereits zahlreiche Unterstützer und mehr als 27.000 Unterschriften sammeln können, die seinen Aufruf befürworten, die Tiere in Zukunft nicht mehr zu bejagen und zu töten.