Ende der Tötungen gefordert Muss die Stadt Bonn auf die Nutria-Petition reagieren?

Bonn · Mehr als 26.000 Unterschriften hat eine Petition für das Ende der Nutria-Tötungen in der Bonner Rheinaue bereits gesammelt. Muss die Stadt nun reagieren?

Eine Petition fordert des Ende der Nutria-Tötungen in der Bonner Rheinaue.

Eine Petition fordert des Ende der Nutria-Tötungen in der Bonner Rheinaue.

Foto: dpa/Jens Büttner

Sie knabbern an Bäumen und Pflanzen und gefährden durch ihre Gefräßigkeit die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Die Nutrias in der Bonner Rheinaue sind ein Problem für die Stabilität des Ökosystems, welches etwa auf die Filterfunktion von Unterwasserpflanzen angewiesen ist. Durch das Anlegen von unterirdischen Gängen und Gruben destabilisieren die Tiere zudem Uferkanten und Böschungen. Die Stadt Bonn hatte sich „nach sorgfältiger Grundlagenarbeit, Konsultationen mit externen Fachstellen sowie Beratung in den politischen Gremien“ deshalb im Herbst 2022 für eine Fangjagd auf die invasive Art entschieden, um den Bestand zu minimieren. 59 Nutrias wurden bis zum vergangenen November getötet. Seitdem ruht die Jagd. In einer Petition mit mittlerweile mehr als 26.000 Unterschriften wird nun das endgültige Ende der Tötungen gefordert. Muss die Stadt Bonn nun reagieren?