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Ostdeutscher Markttag und Bonn leuchtet dürfen stattfinden

Nach Kritik am Namen : „Ostdeutscher Markttag“ und „Bonn leuchtet“ dürfen stattfinden

Der „Ostdeutsche Markttag“ kann stattfinden. Anfang des Jahres hatte es in der Bezirksvertretung Bonn Kritik am Namen der Veranstaltung gegeben. Von der Stadt heißt es dazu, es gebe keine rechtlichen Anknüpfungspunkte die Veranstaltung zu untersagen.

Der „Ostdeutsche Markttag“ wird nun doch stattfinden. Anfang des Jahres hatte die Bezirksvertretung Bonn die Veranstaltung, die vom Bund der Vertriebenen organisiert wird, nicht in das Marktverzeichnis aufgenommen. Der Name war beim Regierungsbündnis auf Missfallen gestoßen. Hanno von Raußendorf (Die Linke) sagte seinerzeit: „Im Jahr 2021 darf es keinen Zweifel darüber geben, wo Deutschland aufhört und Polen anfängt.“ Rolf Beu (Grüne) schlug den Namen „Fest der Vertriebenen“ vor.

Vom Presseamt heißt es dazu: „Es gibt aus Sicht der Stadt keine rechtlichen Anknüpfungspunkte dafür, eine Veranstaltung unter diesem Namen zu untersagen.“ Die Veranstaltung sei auch für dieses Jahr geplant und könne im September stattfinden – unter den dann geltenden Corona-Bestimmungen.

Kritisch sahen Grüne, Linke, SPD, Volt und Die Partei auch die Formate „Bonn leuchtet“ und „BonnFest“. Auch sie hatten es vorerst nicht in das Verzeichnis geschafft. Die Kritiker sahen bei „BonnFest“ den kommerziellen Aspekt zu sehr im Vordergrund. Nun soll unter anderem der Etat für Künstler aufgestockt werden: 10.000 Euro in diesem Jahr, 5000 im nächsten. Das Geld soll aus dem städtischen Haushalt kommen. Eine Entscheidung steht noch aus.

„Bonn leuchtet“ nur noch dieses Jahr

„Bonn leuchtet“ wird wie gewohnt stattfinden – aber nur noch dieses Jahr. Hier hatte es ökologische Einwände gegen die Veranstaltung gegeben. Mittlerweile hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, an der die Vertreter der Parteien und das City-Marketing beteiligt sind. Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung mit einem neuen Konzept an den Start gehen.