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Panama Open Air in Bonn: Festival soll im September stattfinden

Festival in der Bonner Rheinaue : Panama Open Air soll im September stattfinden

Fritz Kalkbrenner, Alle Farben, Felix Kröcher und weitere DJs sollen im September beim Panama Open Air in der Bonner Rheinaue auftreten. Das Festival war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.

Die Hofgartenkonzerte finden erst 2021 wieder statt, die Veranstalter des Panama Open Air-Festivals halten aber an ihren Plänen fest. Das Festival soll im September mit den notwendigen Hygieneanforderungen starten. Das bestätigte Janina Jansen von RheinEvents. Vom ursprünglichen Termin am 3., 4. und 5. Juli war die Großveranstaltung auf das Wochenende am 4., 5. und 6. September verlegt worden. Jansen sagt: „Wir können die Rückverfolgbarkeit gewährleisten. Bei jedem Ticketkauf werden auch die Kontaktdaten der Besucher erfasst. Wir haben auch genug Platz.“

Der Veranstalter habe die aktuellen politischen Entwicklungen im Blick, sagt Jansen. Auf der Internetseite des Festivals heißt es: „Wir geben alles, um den Traum von Panama aufrecht zu erhalten.“ Das Team beobachtet die aktuellen politischen Beschlüsse genau, wartet aber noch auf konkrete Informationen, heißt es auf panamaopenair.com: „Wir, das ganze Team von Panama Open Air, arbeiten nun mit Hochdruck daran eine verbindliche Aussage der Landesregierung zu erhalten und herauszufinden, mit welchen Regeln wir unser geliebtes Festival vom 4. bis 6. September durchführen können. Eines können wir aber jetzt schon sagen: Gekaufte Tickets behalten Ihre Gültigkeit.“

Zum Line-Up gehören Alle Farben, Áme, Claptone, Fritz Kalkbrenner, Meduza und Marcel Dettmann. Bereits im April hatte RheinEvents entschieden, das Festival zu verlegen. „Die aktuelle Situation gibt uns für den Juli keine gute Planungssicherheit“, hatte RheinEvents Geschäftsführer Sandro Heinemann dem GA gesagt. Mit allen beteiligten hatte er sich schnell auf den Ersatztermin einigen können. Ganz besonders lobt er dabei die Stadt Bonn, die in der aktuell sehr schwierigen Zeit, schnell und unkompliziert geholfen habe.

Bereits erworbene Tickets behalten für den Ersatztermin ihre Gültigkeit. Wer im September nicht mitfeiern kann, kann sein Ticket gegen eine Eintrittskarten für das Panama Open Air im kommenden Jahr eintauschen. Sandro Heinemann betonte im Gespräch mit dem GA mehrmals, dass er „sehr optimistisch“ sei, dass das Festival auch tatsächlich im September stattfinden kann.

Bühnenbild soll noch spektakulärer werden

Das Panama Open Air Festival findet zum fünften Mal in der Bundesstadt statt und gehört mittlerweile zu den größten Open-Air-Veranstaltungen der elektronischen Musikszene. Wie im vergangenen Jahr auch soll das Gelände wieder in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Darunter unter anderem auch wieder die Panama-Stage und die Bretterbude. Die jeweiligen Bühnen werden in diesem Jahr allerdings noch aufwendiger gestaltet. „Die werden ein echter Hingucker“, verspricht Heinemann.

An dem im vergangenen Jahr eingeführten Bezahlsystem per Festivalbändchen wird RheinEvents festhalten. „Das System hat sich im vergangenen Jahr bewährt, wir werden es allerdings verbessern“, so Heinemann. Nach dem vergangenen Festival gab es Kritik, weil einige Besucher ihr Geld-Guthaben nicht gleich zurückerstattet bekamen. Der Prozess hatte ein paar Tage Zeit benötigt. In das Festivalbändchen ist ein Chip integriert, der am Eingang mit einem Guthaben aufgeladen wird. So kann an den verschiedenen Ständen dann bargeldlos bezahlt werden.

Das System hat für Veranstalter Heinemann dabei einen sehr großen Vorteil. „Auch wir sind von der Bonpflicht betroffen und müssten beispielsweise von jedem verkauften Getränk einen Bon drucken und diesen auch für das Finanzamt aufbewahren“, so Heinemann. Das wäre mit einem sehr großen Aufwand verbunden. Bei dem bargeldlosen System muss nur nach der Aufladung ein Bon gedruckt werden – was viele Vorgänge vereinfache.

Die Besucher werden auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit haben, auf dem Festivalgelände Sport zu treiben und zu übernachten. Weitere Informationen zum Festival in der Rheinaue gibt es auf der Internetseite.