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Peek&Cloppenburg in Bonn: Einzug in Karstadt-Gebäude bestätigt

Einzug bestätigt : Peek&Cloppenburg zieht in ehemaligen Karstadt in Bonn

Peek&Cloppenburg zieht in das frühere Karstadt-Gebäude an der Poststraße. Diese Information des General-Anzeigers hat das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf jetzt offiziell bestätigt. Die Eröffnung der Filiale der Modekette ist für 2022 geplant.

Jetzt ist es amtlich: Die Modekette Peek&Cloppenburg (P&C) mit Sitz in Düsseldorf hat eine Anfrage des General-Anzeigers von voriger Woche schriftlich beantwortet und darin bestätigt, dass das Unternehmen auf mehreren Etagen im ehemaligen Karstadt-Gebäude eine Filiale errichten will. Der Einzug und die Eröffnung seien im Laufe nächsten Jahres geplant, hieß es seitens des Unternehmens. Weitere Details seien zurzeit nicht bekannt.

Wie berichtet, hatte die Eigentümerin des Gebäudes, die Aachener Grundvermögen, vorige Woche offiziell mitgeteilt, dass man einen Ankermieter für das Erdgeschoss und die beiden darüberliegenden Etagen gefunden habe. Den Namen des Unternehmens wollte die Aachener Grund noch nicht nennen, da erst noch Gespräche mit der Stadt Bonn zwecks Umbaus und Umgestaltung der Fassade ausstünden. Der GA hatte jedoch aus gut informierten Kreisen in Bonn erfahren, dass es sich bei dem Ankermieter um P&C handele.

Vertreter der Modekette, die Textilien des gehobenen Segments anbietet, waren bei einer Besichtigung der bis aufs Basement seit Oktober 2020 leerstehenden Immobilie an der Poststraße beobachtet worden. Karstadt hatte die Filiale in Bonn innerhalb eines Insolvenzverfahrens geschlossen. Im Untergeschoss betreiben Aldi und die Drogeriekette dm Filialen. Mit ihnen hatte Karstadt vor der Insolvenz Mietverträge abgeschlossen. Sie sollen, so die Aachener Grund, auch nach Einzug von P&C dort weiterhin geöffnet bleiben.

Das frühere Karstadt-Haus an der Poststraße in Bonn. Foto: Benjamin Westhoff

Was mit der dritten und vierten Etage des Karstadt-Hauses geschieht, ist dagegen noch offen. Wie berichtet, wurde bislang eine kulturelle Nutzung der freien Flächen diskutiert. Eine Nutzung, die sich die Aachener Grund nach den Worten ihres Geschäftsführers Frank Wenzel durchaus vorstellen könne. Die Rede ist bisher vom Stadtmuseum, das seit Jahren im Verwaltungstrakt des früheren Viktoriabads an der Franziskanerstraße untergebracht ist. In den laufenden Diskussionen um eine Neugestaltung des gesamten Viktoriakarrees geht es auch um eine mögliche neue Bleibe für das Museum.