Verkehrsbehinderungen in Bonn Pro-Palästinensischer Autokorso legt zeitweise Bonner City lahm

Bonn · Knapp 50 Autos und mehrere Fahrräder sind am Samstag unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Gaza“ in einem Korso durch die Bonner Innenstadt gefahren. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Knapp 50 Autos und mehrere Fahrräder sind am Samstag unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Gaza“ in einem Korso durch die Bonner Innenstadt gefahren.

Knapp 50 Autos und mehrere Fahrräder sind am Samstag unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Gaza“ in einem Korso durch die Bonner Innenstadt gefahren.

Foto: Andreas Baumann

Ein Autokorso hat am Samstagmittag für Staus in der Bonner Innenstadt gesorgt. Den Korso angemeldet hatte Polizeisprecher Robert Scholten zufolge eine Privatperson unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Gaza“. Weil bis Samstagmorgen der genaue Demonstrationsweg nicht klar gewesen sei, habe die Polizei erst kurz vorher in den sozialen Medien auf den Autokorso der pro-palästinensischen Demonstranten hinweisen können.

Start war gegen 14 Uhr am Römerbad. Ursprünglich war 13 Uhr als Startzeit vorgesehen gewesen, so Scholten. Doch die Überprüfung der Fahrzeuge sowie Plakate und Fahnen habe mehr Zeit gekostet. Etwa 46 Fahrzeuge sowie zehn Fahrräder fuhren im Korso in enger Begleitung von zahlreichen Einsatzkräften in Richtung Bonner Innenstadt über Kölnstraße, Bertha-von-Suttner-Platz, Belderberg, Rathausgasse, Am Hof, Am Neutor, am Busbahnhof vorbei über Thomas-Mann-Straße zum Friedensplatz und von dort aus über die Kennedybrücke nach Beuel. Anschließend ging es wieder über die Kennedybrücke zurück zum Ausgangspunkt gehen.

Unterwegs stoppte der Korso für kurze Kundgebungen. Es kam immer wieder zu langen Staus in und rund um die Innenstadt. Zeitweise ging auch auf der inzwischen wegen der abgetrennten neuen Radwege nur noch einspurig befahrbaren Adenauerallee zwischen Bundeskanzlerplatz und Koblenzer Tor nichts mehr, berichteten Augenzeugen dem GA.

Behinderungen mussten durch den Autokorso vor allem auch die Buslinien der Stadtwerke Bonn (SWB) und deren Fahrgäste in Kauf nehmen. Sie fuhren laut SWB-Sprecherin Clarissa Pütz bis zu 20 Minuten Verspätungen ein. Gegen 16 Uhr war der Korso beendet. Scholten sprach von einem insgesamt friedlichen Verlauf des Korsos. Bei den Fahnen und Plakaten habe die Polizei keinen Anlass zur Beanstandung gesehen.

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