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Rapper Xatar eröffnet seinen Imbiss an neuem Standort in Bonn

Neuer Standort : Imbiss von Rapper Xatar am Bonner Markt eröffnet

Rapper Xatar hat einen neuen Standort in Bonn für seinen Köfte-Imbiss gefunden. Das Geschäft wurde am Dienstag in der ehemaligen McDonald’s-Filiale am Bonner Marktplatz eröffnet. Der Ansturm blieb allerdings aus.

Nachdem der Köfte-Imbiss des Rappers Xatar wie viele andere Mieter aus dem Viktoria-Karree wegziehen musste, wurde der neue Laden des Rappers am Dienstag in der ehemaligen McDonald’s-Filiale am Bonner Marktplatz eröffnet. Im Juli vergangenen Jahres hatte der Haval-Grill an den ersten Tagen für Aufregung gesorgt: Hunderte Fans hatten nach einem Hype in den sozialen Medien für einen Ansturm gesorgt, Corona-Regeln wurden nicht eingehalten – was Polizei und Stadtordnungsdienst auf den Plan rief. Später hieß es von Xatar, er sei von der Situation überrascht worden.

Der Ansturm auf das neue Geschäft ist am Dienstag ausgeblieben. Ein einsamer Kunde wartete am Dienstag kurz vor 11 Uhr darauf, dass der Imbiss des Rappers seine Türen für die Kundschaft öffnete. Dass es dieses Mal ruhig geblieben ist, überrascht Basbaydar Suat, Geschäftsführer des Lokals, nicht: „Wir mussten sehr kurzfristig umziehen. Viele haben noch nicht mitbekommen, dass wir nun an einem neuen Standort sind.“ Er rechne damit, dass die Kundenzahlen in den nächsten Wochen kontinuierlich steigen werden. „Im April geht es dann richtig los“, meint Suat. Dann, so seine Hoffnung, wären wegen gelockerter Corona-Schutzmaßnahmen auch wieder mehr Menschen auf der Straße.

Trotzdem sei der Umzug innerhalb einer Woche nötig gewesen, erläutert Suat weiter. „So muss unser Personal nicht in Kurzarbeit bleiben.“ Man habe eigentlich am ursprünglichen Standort weitermachen wollen, doch die Baustelle im Viktoria-Karree sei zu langwierig. Ob mit der neuen Eigentümerin des Viktoria-Karrees, Annette Leidenforst, ein Mietvertrag zustande gekommen wäre, sei außerdem unwahrscheinlich gewesen. Leidenforst hatte gegenüber der GA-Redaktion bereits ausgeschlossen, dass die früheren gewerblichen Mieter wieder zum Zuge kommen würden.