Privater Sanitätsdienst Neuerung bei Rhein in Flammen in Bonn sorgt für Kritik

Bonn · Ist Rhein in Flammen sicher? Diese Frage werfen Rettungskräfte auf, nachdem sich der Veranstalter beim Sanitätsdienst gegen die Bonner Hilfsorganisationen und für einen privaten Anbieter entschieden hat. Das sagen die Verantwortlichen und Experten dazu.

 Bei Rhein in Flammen waren bislang immer Bonner Hilfsorganisationen für den Sanitätsdienst im Einsatz. In diesem Jahr wird es ein privates Unternehmen sein.

Bei Rhein in Flammen waren bislang immer Bonner Hilfsorganisationen für den Sanitätsdienst im Einsatz. In diesem Jahr wird es ein privates Unternehmen sein.

Foto: Nicolas Ottersbach

Ehrenamtliche raus, privater Anbieter rein: Mit dem neuen Veranstalter bei Rhein in Flammen (3. bis 5. Mai) wird sich auch der Sanitätsdienst verändern. Statt der Bonner Hilfsorganisation übernimmt nun das Unternehmen BOS112 aus Leichlingen. Das sorgt für Kritik seitens der Ehrenamtlichen, für die das Riesen-Event ein wichtiger Termin im Kalender war. Das wirft die Frage auf, ob der Umschwung zu kurzfristig ist.