Rhein in Flammen in Bonn Partyveranstalter sollen Feuerwerksabgabe zahlen

Bonn · Die Bonner Verwaltung hat eine Dringlichkeitsentscheidung zu Rhein in Flammen für Finanzausschuss und Rat vorgelegt. 40.000 Euro Zuschuss werden benötigt, damit die Großveranstaltung stattfinden kann.

 Mit Schiffkonvoi fand Rhein in Flammen zuletzt 2019 statt. Im kommenden Jahr soll eine Sternfahrt zur Rheinaue das bisherige Programm ersetzen.

Mit Schiffkonvoi fand Rhein in Flammen zuletzt 2019 statt. Im kommenden Jahr soll eine Sternfahrt zur Rheinaue das bisherige Programm ersetzen.

Foto: Benjamin Westhoff

Veranstalter, die mit ihren Schiffen das Abschlussfeuerwerk von Rhein in Flammen ansteuern, sollen dafür eine Feuerwerksabgabe auf die verkauften Tickets zahlen. Das geht aus einer Vorlage für den Finanzausschuss am 23. November und den Rat hervor, in der die Verwaltung einen Zuschuss von maximal 40.000 Euro für die Veranstaltung am ersten Maiwochenende 2023 ansetzt. Stadt Bonn und Tourismus & Congress GmbH (T&C) hatten das Begleitprogramm an den Ufern zwischen Bonn und Linz und den Schiffskonvoi am 26. Oktober offiziell abgesagt. Kritik kam von Partyveranstaltern, die ohne Konvoi und Illumination keine Abgabe zahlen wollen.