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Liebfrauenschule: Schülerinnen sammelten auf Herbstfest Fragen für Familienministerin

Liebfrauenschule : Schülerinnen sammelten auf Herbstfest Fragen für Familienministerin

Beim Herbstfest der Liebfrauenschule am Samstag sammelten die Schülerinnen unter Anleitung ihrer Lehrerin bei den Mitschülerinnen, Lehrern und zahlreichen Gästen weitere Anregungen zur Politik des Familienministeriums. Anlass für diese ungewöhnliche Aktion: Die Liebfrauenschule gehört zu den sechs Schulen aus Bonn und der Region, die das Rahmenprogramm anlässlich der Preisverleihung des "Deutschen Lokaljournalistenpreises" an den GA am Montag, 1. Oktober, im ehemaligen Plenarsaal mit gestalten.

"Frau Ministerin...wir hätten da mal eine Frage": So lautet das Motto einer Gruppe von Zehntklässlerinnen der Liebfrauenschule. Die Gymnasiastinnen möchten Familienministerin Kristina Schröder ein wenig "Nachhilfe" in Sachen Politik geben. Denn die Mädchen haben in der Vergangenheit nicht so viel von der Politikerin gehört, beklagen sie. "Wir vermissen ein wenig ihre Präsenz", sagte Johanna.

Beim Herbstfest der Liebfrauenschule am Samstag sammelten die Schülerinnen dazu unter Anleitung ihrer Lehrerin Ulrike Windgassen bei den Mitschülerinnen, Lehrern und zahlreichen Gästen weitere Anregungen zur Politik des Familienministeriums. Anlass für diese ungewöhnliche Aktion: Die Liebfrauenschule gehört zu den sechs Schulen aus Bonn und der Region, die das Rahmenprogramm anlässlich der Preisverleihung des "Deutschen Lokaljournalistenpreises" am Montag, 1. Oktober, im ehemaligen Plenarsaal mit gestalten. Die begehrte Auszeichnung erhält der General-Anzeiger für sein Familienprojekt von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Und unter den Gratulanten wird auch ein Vertreter des Familienministeriums sein.

Im Plenarsaal wollen die Liebfrauen-Schülerinnen ihre auf dem Herbstfest gesammelten Wünsche und Anregungen an die Ministerin vorstellen und die Gäste des Festaktes ebenfalls dazu befragen. Später wollen sie diese Wunschrolle der Familienministerin möglichst persönlich übergeben. "Wir erwarten schon eine Reaktion", sagte Katja. "Schließlich kommen unsere Anregungen direkt von der Zielgruppe der Ministerin."

Vor allem das Thema Schule und Freizeit beschäftigt die jungen Frauen. "Wir kommen jetzt schon auf Arbeitszeiten von etwa 40 Stunden pro Woche. Das bedeutet für uns recht viel Stress und wenig Zeit für Familie, Hobbys und Freunde." Allerdings gehe es bei dem Projekt weniger um ihre eigenen Wünsche, sondern um Anregungen von Schülern, Lehrer und Eltern.