Probebohrungen am Venusberg Für die Bonner Seilbahn geht es zunächst 20 Meter tief in die Erde

Bonn · Erstes sichtbares Zeichen, dass es mit der Planung für die Bonner Seilbahn weitergeht, sind aktuell Probebohrungen auf dem Venusberg. Warum sie sein müssen und wie es mit dem Projekt weitergeht.

 Bis zu 20 Meter tief müssen Rico Kratzert (links) und sein Kollege  Marc Theisen den Bohrhammer samt Luftschappe am künftigen Standort einer Seilbahnstütze in den Boden rammen.

Bis zu 20 Meter tief müssen Rico Kratzert (links) und sein Kollege Marc Theisen den Bohrhammer samt Luftschappe am künftigen Standort einer Seilbahnstütze in den Boden rammen.

Foto: Benjamin Westhoff

Fast könnte man meinen, der Berg wackelt. Jedenfalls rund um die kleine Baustelle auf einem Waldweg oberhalb der Bergstraße in Kessenich am Venusberghang. Rico Kratzert und Marc Theisen von der Firma Stölben aus Zell an der Mosel jagen gerade ein dickes Rohr – eine sogenannte Luftschappe – mithilfe eines Rammbohrhammers in den Waldboden. Es bringt Erd- und Gesteinsproben an die Oberfläche. Ungefähr an dieser Stelle soll einmal eine der Stützen für die geplante Seilbahn vom Ramersdorf bis zum Uniklinikum Bonn auf dem Venusberg stehen. Die Probebohrung ist das erste sichtbare Zeichen, dass es mit der Planung offensichtlich vorwärts geht.