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Shoppen: Bonn punktet als Einkaufsstadt

Ergebnis einer deutschlandweiten Studie : Bonn punktet als Einkaufsstadt

Eine Studie sieht Bonn deutschlandweit auf Platz 13 der Einkaufsstädte. Die Untersuchung bescheinigt der Bundesstadt in den Top-Geschäftslagen, auch wegen des gut sortierten Angebots, eine überregionale Anziehungskraft auf potenzielle Kunden.

Gute Noten für Bonn als Einkaufsstadt: Der Immobilienverwalter BMO Real Estate Partners Deutschland hat in Zusammenarbeit mit dem Analyseunternehmen Bulwiengesa die Haupteinkaufsstraße in 141 deutschen Städten genauer unter die Lupe genommen. Die Unternehmen bescheinigen Bonn in den Top-Geschäftslagen auch wegen des gut sortierten Angebots eine überregionale Anziehungskraft auf potenzielle Kunden. Im Ranking der 141 Städte landet Bonn auf Platz 13. Die ersten drei Plätze belegen, München, Berlin und Hamburg. Düsseldorf landet hinter Frankfurt auf Rang fünf, gefolgt von Stuttgart und Köln auf Platz sieben.

Analysiert und bewertet wurden unter anderem der Immobilienmarkt, die Erreichbarkeit, die Bevölkerungsstruktur, das Warenabgebot sowie die Wirtschaftskraft der jeweiligen Stadt. Als Top-Lagen in Bonn „mit hoher Passantenfrequenz und hoher Präsenz leistungsstarker Einzelhändler“ nennt die Studie neben Post- und Sternstraße, den Markt sowie Marktbrücke, Remigiusplatz und Remigiusstraße.

Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass Bonn als Einkaufsstandort nicht unter der Nähe zur Metropole Köln leidet. Als einziges Manko des ansonsten gut sortierten Angebots machen die Experten leicht unterrepräsentierte Modeartikel aus. Auf der anderen Seite sticht der Untersuchung zufolge das überdurchschnittlich große Angebot an Elektro- und Technikartikeln ins Auge – mit einem Anteil von knapp acht Prozent am gesamten Einzelhandelssortiment. Darüber hinaus hält die Studie einen vergleichsweise hohen Anteil nationaler (26 Prozent) und internationaler Filialisten (44 Prozent) und somit gleichzeitig einen leicht unterrepräsentierten Anteil regionaler und lokaler Anbieter in den Haupteinkaufstraßen fest.

„Mit den Projekten Maximiliancenter und Urban Soul (in der Entwicklung) konnte zuletzt auch das Bonner Loch zwischen Bahnhof und Altstadt geschlossen werden, was sich auf das gesamte Stadtgefüge positiv auswirkt“, so die Studie.

BMO Real Estate Partners ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der im Jahr 1817 gegründeten Bank of Montreal und verwaltet nach eigenen Angaben für seinen Kunden ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 7,0 Milliarden Euro. Bulwiengesa berät als Analyseunternehmen in der Immobilienwirtschaft Banken und Investoren.