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Öffentlicher Nahverkehr: SPD in Bonn fordert mehr Kontrollen der Maskenpflicht

Öffentlicher Nahverkehr : SPD in Bonn fordert mehr Kontrollen der Maskenpflicht

Die Bonner SPD fordert strengere Kontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr. In einem offenen Brief schlagen sie beispielsweise vor, dass ein Busfahrer nicht losfahren soll, wenn ein Fahrgast keine Maske trägt.

„Uns ist aufgefallen, dass das Tragen einer Schutzmaske in Bussen und Bahnen in Bonn zunehmend nachlässig gehandhabt wird“, schreibt die Ratsfraktionsvorsitzende Angelika Esch in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Ashok Sridharan und die Stadtwerke-Geschäftsführung. „Der aktuelle Anstieg der Infektionszahlen zeigt deutlich, dass hierauf mehr geachtet werden muss.“

Die Genossen verweisen auf das Beispiel Köln, wo es konzertierte Aktionen von KVB-Kontrolleuren und Stadtordnungsdienst gebe. Sie bitten Sridharan, auch für Bonn „erforderliche Maßnahmen“ durchzusetzen. Die SPD schlägt zum Beispiel vor, dass die Fahrer angewiesen werden, mit Bussen und Bahnen nicht loszufahren, falls jemand ohne Maske eingestiegen ist. Verweigere sich ein Passagier, sollten sofort der Stadtordnungsdienst oder die Polizei gerufen werden. Stadt und Polizei, so die SPD, sollen zudem regelmäßige Überprüfungen analog zur Fahrscheinkontrolle durchführen.