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Schutz vor Ansteckung mit Corona: Stadt Bonn baut erste Luftfilter an Kitas und Schulen ein

Schutz vor Ansteckung mit Corona : Stadt Bonn baut erste Luftfilter an Kitas und Schulen ein

Die Stadt Bonn baut ab Montag die ersten 42 Luftreinigungsgeräte in zwei Kitas und zwei Schulen ein. Bis Ende Februar sollen auch die anderen Schulen auf der Liste folgen, wo nicht ausreichend gelüftet werden kann.

Die ersten 42 Luftreinigungsgeräte für die städtischen Kitas und Schulen, in denen eine coronagerechte Lüftung kaum möglich ist, sind eingetroffen. Sie sollen ab Montag aufgestellt werden. Das  teilte Lutz Leide, Chef des Städtischen Gebäudemanagements (SGB),  im Schulausschuss am Donnerstagabend mit.

Zum Einsatz kommen diese ersten Geräte in den Kitas Kita Waldenburger Ring sowie Annaberger Straße und in der Königin-Juliana-Schule sowie Derletalschule, erfuhr der Ausschuss. Insgesamt hat die Stadt Bonn 165 Luftreinigungsgeräte geordert.  Sie sollen laut einer Pressemitteilung der Stadt von Freitag in den nächsten Tagen auch in der Schule am Hügel (früher Rheinschule), Kettelerschule, Gotenschule, Beethovenschule, Robert-Koch-Schule, Gemeinschaftsgrundschule Heiderhof, Freiherr-vom-Stein-Realschule, Tannenbusch-Gymnasium, Katholische Hauptschule St. Hedwig, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Clara-Schumann-Gymnasium, Beethoven-Gymnasium und Heinrich-Hertz-Berufskolleg aufgestellt werden. „Nach heutiger Planung sollen bis Mitte Februar die Luftfiltergeräte in Betrieb sein“, so die Stadt.

Die im vorigen September nach langen Diskussionen bestellten Luftreinigungsgeräte sollten ursprünglich schon im November angeliefert und aufgestellt werden. Daraus wurde aufgrund von Lieferengpässen bekanntlich nichts. Somit mussten die Klassenräume bisher so gut wie möglich mit Frischluft versorgt werden, um der ohnehin schon unter Schülern stark zugenommen Ausbreitung des Coronavirus zu begegnen.

Insgesamt hatte das SGB bei 150 Kita- und Klassenräumen nach einer erneuten Überprüfung im vorigen Jahr festgestellt, dass diese entsprechend einer Klassifizierung des Bundesumweltamtes nicht ausreichend zu Lüften seien. In allen anderen Unterrichtsräumen machen Klimaanlagen oder weit zu öffnende Fenster den Einsatz der Geräte laut Stadt überflüssig. Elf Räume würden wegen mangelnder Lüftungsmöglichkeiten nicht genutzt.