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Namensverwechslung: Stadt Bonn macht Schauspieler zum Bundesgesundheitsminister

Namensverwechslung : Stadt Bonn macht Schauspieler zum Bundesgesundheitsminister

Karl oder Heiner - wie heißt der derzeitige Bundesgesundsminister noch gleich mit Vornamen? Im Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn kommt man bei dieser Frage offenbar durchaus mal in Grübeln, wie ein Tweet bei Twitter zeigte.

Er ist bekannt aus etlichen Filmen wie „Willkommen bei den Hartmanns“, der Komödie „Männer“ und dem Politthriller „Der Fall Collini“, wurde bereits mit Preisen wie dem Bambi, dem Deutschen und Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet, lieh Hollywood-Größen wie John Malkovich, Kevin Costner und Richard Gere seine Stimme als Synchronsprecher - und ist neuerdings auch Bundesgesundheitsminister: Heiner Lauterbach. Letzteren Posten hat der gebürtige Kölner offenbar nun auch noch inne, schenkt man einem Schreiben des Amtes für Kinder, Jugend und Familie vom vergangenen Freitag Glauben.

In dem Brief, der sich an die Eltern der Bonner Kindertageseinrichtungen richtet, heißt es nämlich gleich im ersten Satz: „Bundesgesundheitsminister Heiner Lauterbach rechnet bis mindestens Mitte Februar mit stark steigenden Covid-Infektionszahlen und spricht dabei von möglichen mehrere Hundertausend Fällen pro Tag.“

Geteilt hat das Schreiben WDR-Moderatorin Catherine Vogel via Twitter und dürfte damit für reichlich Gelächter gesorgt haben. Gespickt hat Vogel ihren Tweet mit den Worten: „Wir haben einen neuen Gesundheitsminister! @Karl_Lauterbach ist raus. Bester Vertipper ever @BundesstadtBonn 😉“.

Wer bei der Stadt für diesen Namensverwechsler verantwortlich ist, ist derweil unklar. Zumindest war der Fehler auch den Verantwortlichen bei der Bundesstadt recht schnell aufgefallen und man schickte umgehend eine korrigierte Version des Schreibens hinterher - und machte damit wieder Karl Lauterbach zum Bundesgesundheitsminister.