Sanierung des Frankenbads Stadt schätzt Kosten auf 16,6 Millionen Euro

Bonn · Dass am Frankenbad etwas getan werden muss, liegt auf der Hand. Auf 16,6 Millionen haben Gutachter vor drei Jahren den Sanierungsbedarf geschätzt. Nötig sei die komplette Erneuerung des Gebäudekerns, also Stahlbetonhülle, Fassade, Dächer und Alu-/Glaskonstruktion.

 Das Frankenbad (Baujahr 1963): Das Denkmal hat mit 16,6 Millionen Euro den größten Sanierungsstau.

Das Frankenbad (Baujahr 1963): Das Denkmal hat mit 16,6 Millionen Euro den größten Sanierungsstau.

Foto: Volker Lannert

Vorgesehen sind zudem eine Dämmung der Kellerwände, eine neue Lüftungstechnik und Beckendurchströmung (Hydraulik). Ein Großteil der Investition würde für energetische Maßnahmen fällig.

Eine Steigerung der Attraktivität wäre damit nicht verbunden, und somit auch keine Verbesserung des Betriebsergebnisses. Wolle man in dieser Richtung etwas tun, müsse man noch mehr Geld als die 16,6 Millionen in die Hand nehmen.

So würde ein neues Becken im Innenhof weitere 4,3 Millionen Euro kosten und ein Wassergarten 360.000 Euro - und wohl den Widerstand der Denkmalschützer hervorrufen.