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Poppelsdorf: Ungewöhnlicher Schmuck im Schloss

Poppelsdorf : Ungewöhnlicher Schmuck im Schloss

Eine Ausstellung der besonderen Art können Besucher noch am Samstag und Sonntag im Poppelsdorfer Schloss besichtigen. Sie trägt den Titel "organisch - anorganisch - metallurgisch - historisch" und zeigt ungewöhnlichen Schmuck von Heide Simm, Sabine Lippert, Ulrich Simm und Hans-Georg Heinzel im Institut für Zoologie.

"Mit dieser Ausstellung wird eine wunderbare Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft geschlagen. Sie zeigt, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Naturwissenschaft und Edelmetallen sein können", sagte Bürgermeister Horst Naaß, der die Ausstellung im Beisein des geschäftsführenden Direktors des Instituts, Michael Hofmann, eröffnete.

Nach der Begrüßung und einem anschließenden Vortrag des Wissenschaftlers und Künstlers Hans-Georg Heinzel bestaunten die Gäste die Objekte aus edlen und unedlen Materialien. Beispielsweise ein versteinertes Fossil mit einem Feueropal von Heide Simm. "Ich finde die Formenvielfalt toll. Ich habe diese seinerzeit auf einer Messe gesehen, sie hat mich sehr angesprochen. Und dann habe ich daraus was gemacht.

Ich bin aber völlig frei, was Materialien betrifft, sei es Gold, Silber, Kupfer oder Eisen", sagte die Goldschmiedemeisterin. "Schon ungewöhnlich, wenn man ein Fossil am Hals trägt, aber eine geniale Idee", sagte ein Gast nachdenklich. Auch besondere Perlenkreationen aus Kristallen, Glasperlen und synthetischen Stoffen von der Medizinerin und Künstlerin Sabine Lippert sowie Formenwelten aus Korallen und Perlen des Goldschmiedemeisters Ulrich Simm sind zu sehen. Angelehnt an seinen Vortrag zeigte Hans-Georg Heinzel die kontrastreichen Muster der japanischen Mokume-Gane-Technik aus der Schmiede der Samurai-Schwerter. "Diese Objektform ermöglicht künstlerische Unikate aus edlen Metallschichten."

Info

Die Ausstellung ist am Samstag und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt im Poppelsdorfer Schloss, Meckenheimer Allee 163, zu sehen.