Effekte aus „Avatar“ und „Spider-Man“ Uni Bonn verwendet Netflix-Technik für neues Forschungsprojekt

Bonn · Visuellen Effekte bei Netflix-Produktionen haben Bonner Informatiker zu einem neuen Forschungsfeld angeregt. Der Forschungsleiter der „Netflix Eyeline Studios“ war zu Gast in Bonn und hat die Filmtechnik vorgestellt, die künftig in ganz anderen Bereichen zum Einsatz kommen soll.

 Wissenschaftler Paul Debevec stellt bei einem Vortrag in der Universität Bonn seine Techniken zu Virtual-Reality vor.

Wissenschaftler Paul Debevec stellt bei einem Vortrag in der Universität Bonn seine Techniken zu Virtual-Reality vor.

Foto: Benjamin Westhoff

Hoher Besuch auf dem Poppelsdorfer Campus: Nicht ohne Grund strömen Hunderte Studierende Freitagmittag in Hörsaal zwei. Dort stellt Paul Debevec, Forschungsprofessor an der University of Southern Carolina und Leiter der Forschungsabteilung der „Netflix Eyeline Studios“ seine innovative Technik vor, mit der er die virtuellen Möglichkeiten in Filmproduktionen maßgeblich beeinflusst hat. Der Wissenschaftler erklärt, wie visuelle Effekte in Filmen wie „The Matrix“, „Avatar“ oder „Spider-Man 2“ entstehen konnten.