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Viktoriabrücke in Bonn: Verbesserung für Radfahrer - Freier Rechtsabbieger gesperrt

Baustelle in Bonn : Stadt verbessert Situation für Radfahrer an der Viktoriabrücke

Die Viktoriabrücken-Baustelle in Bonn soll fahrradfreundlicher werden. So wird der freie Rechtsabbieger für Autos gesperrt, die Fahrbahn dürfen Radfahrer aber weiterhin nicht nutzen.

Auf und an der Viktoriabrücke, die die Stadt Bonn derzeit saniert, will das Tiefbauamt die Situation für Radfahrer und Fußgänger verbessern. Der Forderung des ADFC, Radler auch die Straße nutzen zu lassen, kommt man allerdings aus Sicherheitsgründen nicht nach. Der provisorische Rad- und Fußweg in der ursprünglich rechtwinkligen Holzkonstruktion ist bereits breiter gemacht worden. „Die bisher undurchsichtigen Geländer werden noch durch Gitter ersetzt, was die Sichtbeziehungen verbessert“, erklärt das städtische Presseamt.

Änderungen bleiben bis Fertigstellung der Viktoriabrücke in Bonn bestehen

In beiden Kreuzungsbereichen an den Brückenrampen will man die Aufstellflächen an den Ampeln vergrößern, Zufahrten verbessern und mögliche Konfliktpunkte beseitigen. Schilder wandern vom Radweg an die Brückengeländer. Der Rechtsabbieger von der Brücke in die Bornheimer Straße wird für Autos gesperrt. Für Pkw besteht weiterhin die Möglichkeit, von der Brücke kommend hinter der Verkehrsinsel nach rechts in die Bornheimer Straße abzubiegen. „Diese Änderungen bleiben bis zur Fertigstellung der gesamten Brücke bestehen“, so die Stadt.

Darüber hinaus wird die bislang nicht vorhandene vierte Querung an der Kreuzung von Bornheimer Straße und Hochstadenring vorbereitet und in den kommenden Wochen gebaut. Danach können Fußgänger- und Radverkehr den Hochstadenring auch südlich der Bornheimer Straße queren, was auch nach Baustellenende bleiben soll.