Das sagen Experten aus Bonn und Rhein-Sieg-Kreis Warum der Einsatz von Tablets an Grundschulen kritisiert wird

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis · Auch aus dem Alltag von Kindern sind Bildschirme nicht mehr wegzudenken. Über den Einsatz von Tablets in Grundschulen wird jedoch viel diskutiert. Wir haben Pädagogen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zu ihren Erfahrungen befragt.

 Tablets gehören in den Schulen oftmals zum Unterricht dazu.

Tablets gehören in den Schulen oftmals zum Unterricht dazu.

Foto: dpa/Soeren Stache

An der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Siegtal werden Tablets seit 2013 im Unterricht eingesetzt. Vor elf Jahren haben die Lehrkräfte und Schüler dort noch mit fünf Tablets gearbeitet, mittlerweile sind es ungefähr 100 Geräte, die die Stadt Hennef als Schulträger zur Verfügung gestellt hat. Sie werden fast täglich verwendet, wie Anne Mehlem, Medienkoordinatorin an der GGS Siegtal, erklärt. Laut Mehlem werden die Tablets zum Üben sowie für kreative oder kollaborative Aufgaben eingesetzt. Für das Lernen und Arbeiten mit den Tablets an der Schule gibt es ein Konzept, das im Medienkompetenzrahmen des Landes NRW festgelegt ist. „Ziel ist es, den Kindern umfassende Medienkompetenz zu vermitteln“, so Mehlem.