Nach dem Tod des Stadtdechanten Das bleibt von Pfarrer Wolfgang Picken in Bonn

Bonn · Während seiner Zeit als Pfarrer in Bad Godesberg und Bonn hat Wolfgang Picken ein verfallenes Mausoleum saniert und die Münsterbasilika nach der Generalsanierung wiederbelebt. Auch Kitas, Hospize und der Suppenhimmel tragen seine Handschrift. Was bleibt von Wolfgang Picken nach 20 Jahren?

Stadtdechant Wolfgang Picken starb am 27. Januar im Alter von 56 Jahren. Viele seiner Ideen und Projekte in Bonn werden fortgesetzt.

Stadtdechant Wolfgang Picken starb am 27. Januar im Alter von 56 Jahren. Viele seiner Ideen und Projekte in Bonn werden fortgesetzt.

Foto: Benjamin Westhoff

Stadtdechant Wolfgang Picken hat angesichts seiner unheilbaren Krebserkrankung selbst Bilanz gezogen: „Was manchem wie ein verfrühter Tod erscheinen mag, ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem manches zu einem guten Abschluss kommen konnte und viele Ziele erreicht sind“, schrieb er im Geistlichen Wort, das kurz nach seinem unerwarteten Tod am 27. Januar veröffentlicht wurde. „Es gibt nun viele Anknüpfungspunkte, um Begonnenes weiterzuführen, Bestehendes zu verändern und Neues zu entwickeln“, lautete sein letzter Auftrag. Nach der Gedenkfeier in Bad Godesberg und mit dem Sechswochenamt am 10. März im Münster ist das öffentliche Erinnern an den Verstorbenen beendet. Was bleibt von Wolfgang Picken nach 20 Jahren als Pfarrer, Dechant von Bad Godesberg und Stadtdechant von Bonn?