Zwei Jahre Krieg So arbeiten Bonner Hilfsorganisationen in der Ukraine

Bonn · Zwei Jahre nach Kriegsbeginn haben Bonner Hilfsorganisationen in der Ukraine noch immer sehr viel Arbeit. Mittlerweile ist vor allem psychologische Unterstützung gefragt. Die Ukrainerinnen und Ukrainer machen sich besonders Sorgen um ihre Kinder – denn die vereinsamen immer mehr. Hilfsorganisationen berichten.

Die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe aus Bonn bietet humanitäre Unterstützung in der Ukraine.

Die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe aus Bonn bietet humanitäre Unterstützung in der Ukraine.

Foto: Oro Whitley

Keine Heizung, kein fließendes Wasser, immer wieder Stromausfälle – und eine Wohnung mit kaputten Fenstern oder einem kaputten Dach und vier Grad Celsius Innentemperatur. So sieht das Leben vieler Ukrainerinnen und Ukrainer, die noch in den Frontgebieten wohnen, derzeit aus. „Und vor die Tür trauen sie sich nur selten. Wenn doch, dann rennen sie“, berichtet Sarah Easter, Referentin für Nothilfekommunikation bei der Hilfsorganisation Care mit Sitz in Bonn. Denn vor der Haustür droht der Tod durch Bombenangriffe, Blindgänger oder Minen. Dadurch sei das Leben für viele wie eine Lotterie. „Das sagen mir die Menschen vor Ort“, so Easter. Zwei Jahre nach Beginn des Krieges in der Ukraine sind Bonner Hilfsorganisationen noch immer sehr aktiv in dem Land.