1. Bonn

Stelldichein der Tollitäten

Stelldichein der Tollitäten

"Ich hätte gar nicht gedacht, dass so viele Einladungen kommen", sagte die "Kessenixe" Miriam I. aus Kessenich - eine davon führte sie Mittwochabend zum Tollitätenempfang ins Vereinsheim der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG).

Das hätte man ihr vorher sagen können, aber ihr Verein, die Karnevalsgesellschaft Weiss-Blau, hatte bisher noch keine Tollitätenerfahrung: Zum 33-jährigen Jubiläum bietet sie mit der Nixe erstmals eine eigene Galionsfigur auf. Sie fühle sich gut von den anderen Tollitäten aufgenommen.

Ebenso wie Jenny I. von den Bonner Rheinpiraten, die zweite neue Hoheit in Bonn. "Jeder Verein ist relativ offen, alle rufen immer unseren Schlachtruf mit."

16 Vereine hatten ihre Majestäten entsandt: Vom Godesberger Prinzenpaar über die Bonner Stadtteil-Tollitäten und die Liküra bis zu Gästen aus Bornheim, Alfter, Rheinbach und Troisdorf-Esch gaben sie alle den Dransdorfern die Ehre. Die Tollitäten aus Hersel und Waldorf kamen gar unangekündigt, aber auch für sie war noch Platz im Vereinsheim.