Altenahrer Hüttenfest Das Wetter und der Zulauf stimmten

ALTENAHR · Wie eine nie versiegende Pilgerschar wanderten Besucher am Samstag über den Rotweinwanderweg zum Hüttenfest des Eifelvereins Altenahr auf dem Eifelblick. Dank des milden Herbstwetters machten es sich die meisten auf der großen Freifläche in der Höhe gemütlich.

 Dicht an dicht saßen die Gäste beim Hüttenfest.

Dicht an dicht saßen die Gäste beim Hüttenfest.

Foto: Martin Gausmann

Mit den "Brunchboys" aus Bad Neuenahr hatte der Eifelverein für melodische Musikunterhaltung gesorgt. Die Kinder konnten sich auf den Spielgeräten amüsieren und unter Anleitung Schlüsselanhänger aus Filz oder wetterfeste Windmühlchen basteln.

Zwar hatte der Eifelverein Altenahr diesmal aus Mangel an Wanderführern die traditionelle Komm-mit-Wanderung zum Hüttenfest nicht anbieten können, wie Vorsitzender Franz-Josef Reuter bedauerte. Trotzdem mangelte es an der Hütte nicht an Besuchern. Für viele, wie den Eifelverein Bad Neuenahr, gehört das Fest zur Tradition. Die Gruppe war mit dem Zug nach Kreuzberg gefahren und von dort aus gewandert. "Wir kommen seit 30 Jahren und waren schon dabei, als noch im Mai gefeiert wurde", berichteten sie. Eine Gruppe des Wandervereins Lind war die zwölf Kilometer über den Ahrsteig gelaufen. Und Gäste aus Altenahr erzählten:"Wir kommen jedes Jahr, weil es uns hier gut gefällt, man viele Bekannte trifft und die Graupensuppe so gut schmeckt."

Nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß, mit Wanderschuhen und in Dirndln hatten sich die Altenahrer Majestäten auf zur Hütte gemacht. Angesichts der zahlreichen Fotowünsche kamen sie kaum voran und hatten am Ziel nur noch wenige Autogrammkarten übrig, so groß war das Interesse. Wenn auch Wanderführer in Altenahr derzeit knapp sind, so unterstützten doch 35 Freiwillige aus Reihen des Eifelvereins das Fest.

Sie grillten Würste und Steaks, schöpften Suppe aus dem großen Topf, gossen Kaffee ein. Die Frauen hatten mehr als 50 Kuchen und Torten zur Verfügung gestellt. Und zahlreiche starke Männer hatten auf dem Festplatz Zelte errichtet sowie Tische und Bänke aufgestellt, damit die Besucher sich wohlfühlen konnten.

Das Hüttenfest war auch Teil der Angebote bei den Altenahrer Weinfestwochen. Zudem stand in den Gaststätten im Tal Federweißer im Mittelpunkt. Um ihn herum boten Köche leckere Gerichte an. An allen Ecken und Enden spielte Musik, und Plätze im Freien waren nur schwer zu finden, so gut war der Besuch.

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