Im ehemaligen „Lichtblick“ Moby‘s Bar hat neu in der Bonner Altstadt eröffnet

Fanny Delaune, Wirtin im Babel, hat mit „Moby‘s Bar“ ihre zweite Kneipe in der Bonner Altstadt eröffnet. Auf dem Programm stehen Kulturabende mit Live-Musik und Lesungen.

 Französischer Charme in der Bonner Altstadt: Gastgeberin Fanny Delaune in ihrer Moby’s Bar.

Französischer Charme in der Bonner Altstadt: Gastgeberin Fanny Delaune in ihrer Moby’s Bar.

Foto: Horst Müller

Das Logo ihres neuen Lokals zeigt einen Stern, die Sonne und den Mond. „Ich bin Hobby-Astronomin“, erklärt die sympathische Gastronomin Fanny Delaune (37) lachend. Seit elf Jahren leitet die gebürtige Französin in der Bonner Altstadt die Kneipe Babel, und jetzt hat sie nur einen Katzensprung entfernt, im ehemaligen „Lichtblick“ ihr zweites Lokal eröffnet.

Der Name Moby‘s Bar ist dabei als Hommage an Moby‘s Café in Rouen (Normandie) zu verstehen – dort fing Fanny Delaune im Alter von 17 Jahren an, in der Gastronomie zu jobben: „Das sind die Menschen, die mich richtig animiert haben.“ Für ihr neues Lokal gibt sie das Motto aus: „Wohlfühlen und willkommen sein, egal zu welcher Uhrzeit.“

Nach drei Monaten Renovierung und Einrichtung zeigt sich der Gastraum hell und freundlich anmutend: Wände und Holzvertäfelung in hellblauem Denim-Farbton, Hochtische aus heller Eiche massiv, buntes Graffiti-Klavier und drei Designer-Glaskugel-Lampen im Space Look über der Theke. Innen finden 45 Gäste Platz, auf der Terrasse vor dem Haus kommen weitere 15 Plätze hinzu.

Anders als im Babel gibt es in Moby‘s Bar keine Fernseher und keine Fußballübertragungen, stattdessen plant die quirlige Chefin Kulturabende mit Lesungen und Live-Musik. Außerdem soll bald eine kleine Speisekarte folgen mit Tapenades, Käseplatten und vegetarischen Croques.

Aus den vier Zapfhähnen fließen Jever Pils und Peters Kölsch (0,2l je 2,10 Euro), das belgische Leffe Blonde (0,25l für 3,70 Euro) sowie ein ständig wechselndes Spezialitätenbier. Hinzu kommen diverse Flaschenbiere wie Rothaus Tannenzäpfle, Schreckenskammer Kölsch oder Blanche de Namur, ein wallonisches Witbier aus Belgien.

Mit einer italienischen Siebträgermaschine von Nuova Simonelli werden Kaffeevarianten wie Espresso (2,20 Euro), Cappuccino (2,80 Euro) oder Caffe Latte (3,50 Euro) zubereitet. Unter den acht offenen Weinen (im 0,15l-Glas oder im 0,25l-Pichet) befinden sich etwa der Lugana „Luna“ von Casa Vinicola Bennati (Veneto) für 5,30 Euro (Glas) bzw. 8,30 Euro (Pichet) und der Beaujolais Le Bien Elevé Gamay von Anthony Perol für 5,60 Euro bzw. 8,60 Euro. Ferner gibt es den Kräuterlikör Bénédictine aus der Normandie und Cidre aus der Bretagne.

Info: Moby‘s Bar, Dorotheenstr. 2 (Ecke Breite Straße), 53111 Bonn-Altstadt. Geöffnet Di-Do 16-1h, Fr und Sa 11-3h,
So 11-20h. Mo Ruhetag