Ausgezeichneter Gin Das Spirituosen-Unternehmen „Cupf“ ist der Schöpfer des “Werner Gin“

Unter dem Label „Werner“ hat das Spirituosen-Unternehmen Cupf einen Wermut und einen kürzlich ausgezeichneten Gin im Angebot.

Das Team vom Grafschafter Gin Werner (Flasche im Vordergrund rechts): Johannis Schütz, Frank Spiegel vom Weingut Ellermann-Spiegel (vorne von links), Petra Schütz, Udo Bergermann und Patrick Llorente (hinten von links).

Das Team vom Grafschafter Gin Werner (Flasche im Vordergrund rechts): Johannis Schütz, Frank Spiegel vom Weingut Ellermann-Spiegel (vorne von links), Petra Schütz, Udo Bergermann und Patrick Llorente (hinten von links).

Foto: Thomas Weber

Sie glich einem Engel, und der Lieblingsdrink ihrer berühmtesten Filmfigur hieß auch sinnigerweise White Angel. 1961 verkörperte Audrey Hepburn in der Verfilmung der Truman-Capote-Novelle „Frühstück bei Tiffany“ das liebenswürdige Partygirl Holly Golightly, dessen Leib- und Magengetränk selbstverständlich Champagner ist. Aber noch lieber bestellte sie den White Angel, angeblich eine Neuheit, und nannte dem Barkeeper deswegen die drei Zutaten (eigentlich sind es nur zwei): „Eine Hälfte Wodka, eine Hälfte Gin und kein Wermut.“

Einen Wodka hat das Spirituosen-Unternehmen Cupf zwar (noch) nicht im Portfolio, dafür aber bereits seit 2017 einen spannenden Wermut und jetzt auch einen ausgezeichneten Gin – beides unter dem griffig-gemütlich klingenden Label „Werner“. Um die Herstellung des Wermuts in den Ausführungen White, Rosé und Red kümmert sich der Cupf-Gesellschafter und Winzer Frank Spiegel vom Weingut Ellermann-Spiegel im pfälzischen Kleinfischlingen.

Nun gelten Wermut und Gin ja in vielen bekannten Drinks als Hauptbestandteile. „Da unsere Werner Wermuts von der Aromatik nichts Oxidatives haben, sondern eher frisch und elegant daherkommen und nur von feinsten Bitternoten geprägt sind, waren uns in der Vergangenheit sehr viele Gins in der Kombination mit unseren Wermuts immer wieder zu aufdringlich und zu dominant“, teilt das Unternehmen mit. Also kam die Idee auf, einen eigenen Gin zu kreieren.

Spirituosen-Unternehmen „Cupf“ sind die Schöpfer des “Werner Gin“​
Foto: Werner Gin

Für diese Mission tat man sich mit Peter-Josef Schütz von der Eifel-Destillerie aus der Grafschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz zusammen. Entstanden sei eine „hochwertige Rezeptur, die eher klassisch anmutet, nur zurückhaltende, feinste Primäraromen aufweist und den Wermuts Raum zur Entfaltung gibt“.

Bei der Internationalen Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zum Jahresende 2023 wurde der Werner Gin in der Sonderauslobung für Spirituosen in der Kategorie Gin mit 100 von 100 möglichen Punkten als „Beste Spirituose“ ausgezeichnet. Neben den bekannten DLG-Medaillen in Gold, Silber und Bronze honoriert eine Experten-Jury besondere Rezepturen und Qualitäten, welche die Geschmacksvielfalt und Kreativität der Brennereien auszeichnen.

Das Rezept für einen der beiden Werner Signature Drinks, den „Wergin“, lautet so: Eiswürfel, 20 ml Werner Gin, 40 ml Werner Wermut weiß, 40 ml trockenes Tonic, eine Limetten- oder Zitronenscheibe. Schmeckt – auch ohne anschließendes Frühstück bei Tiffany.

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