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Musik zum Laufen: Das müssen Sie wissen

Viele Menschen hören während ihrer Laufrunde Musik. Doch warum hilft die Beschallung für den Lauf? Michael Fritz, Facharzt aus Viersen mit dem Spezialgebiet Sport, erklärt, dass durch Musik Adrenalin und Dopamin ausgeschüttet werden. Wenn dieser Cocktail im Blut ist, weitet das den "Flow-Kanal". Laut Fritz wird man dadurch leistungsfähiger und kann länger im Bereich bleiben, wo es weh tut. Dies liege daran, dass man durch die Musik alles andere ausblende und sich besser fokussieren könne.

Da die meisten Läufer eine Schrittfrequenz von 180 haben, sind besonders Songs dazu geeignet deren Beats pro Minute durch 30 teilbar sind, so der Mediziner. Dienste wie u.a. Spotify haben dafür bereits passende Playlisten entwickelt, wenn die eigene Musik nicht für das Joggen geeignet ist. Doch nicht jeder profitiert von diesem Effekt: Nicht jeder Mensch läuft in diesem Rhythmus und da man nicht exakt im Takt läuft, ist es besonders für hochmusikalische Menschen kontraproduktiv. Den Effekt von Musik auf das Laufen gibt es jedoch nur bei Hobbysportlern, da das Training von Profis anders ist.

Auch ohne Musik hat Laufen Vorteile: Laufen habe einen hohen therapeutischen Wert, so Fritz, und entfalte besonders beim Jogging durchs Grüne einen Mehrwert für Körper und Geist. Dann solle man sich als Jogger jedoch nicht durch Musik abschotten.

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