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Kurz mal weg: Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

Kurz mal weg : Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

Wandern ohne Worte, Yoga in der Natur, ein Geistesgruß auf Burg Lahneck und Karneval an der Mosel. Das und mehr lesen Sie in unseren Ausflugstipps.

"Silent Walk" im Bergischen Land

Das Bergische ist Wanderland und das in vielen Varianten. Rund um Wermelskirchen etwa begeben sich Petra und Oliver Meding mit Gästen auf einen "Silent Walk". Bei dieser stillen Tour wird nicht gesprochen, stattdessen kommt die Natur zu Wort. Bei Zwischenstopps zeigen die Guides den Teilnehmern leichte Yogaübungen. "Das stärkt Körper, Kreislauf, Geist und Seele", sagt Oliver Meding, der 16 Jahre in Bonn gelebt hat, bevor er "der Liebe wegen" ins Bergische wechselte. Nächste Termine: 10. und 24. März.

Info: Tel. (02193) 72 52 491; www.silentwalk.de

"Geistesgruß" auf Burg Lahneck

"Hoch auf dem alten Turme steht des Helden edler Geist": Klar, Goethe war auch hier, er begann im Juli 1774 beim Anblick der Burg Lahneck mit diesen Zeilen einen "Geistesgruß". Die Spornburg aus dem 13. Jahrhundert liegt an der Mündung der Lahn in den Rhein - und erlaubt entsprechend gute Aussichten. Bei einem Besuch kann man sich von den Burgführern auch die Geschichte von den zwölf Tempelrittern erklären lassen, die angeblich im Hof begraben liegen. Führungen finden nach der Winterpause ab dem 27. März (Di-So 12, 13, 14 und 15 Uhr) statt.

Info: Tel. (02621) 27 65, www.burg-lahneck.de

Mode und Kosmetik im Freizeitpark

Es gibt eine Band namens Frauensache, das Trio covert Songs von Ina Müller. Und eine Verbrauchermesse im Freizeitpark Wunderland Kalkar heißt so. Auch bei der zweiten Ausgabe am 16. und 17. März dreht sich alles um Mode, Freizeit, Familie und Kind, Gesundheit und Ernährung. Kosmetiker und Stylisten sind am Ort, im Rahmenprogramm zeigen Tänzer und Akrobaten ihre Kunst. Der Eintritt kostet sieben Euro, Herren in Begleitung einer Dame zahlen nichts.

Info: Tel. (02824) 910 124; www.messekalkar.de

Narzissen in der Eifel

Im Oleftal bei Hellenthal, aber auch im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal bei Monschau blühen ab Ende März die Narzissen. Das Blütenmeer wird auf sechs Millionen wilde Narzissen geschätzt, die Gesamtfläche auf 280 Hektar. Bis Anfang Mai dauert das Naturspektakel. In Hellenthal-Hollerath wird am 14. April ein Narzissenfest gefeiert. Besucher können an kostenlosen Führungen entlang der blühenden Wiesen teilnehmen. In Monschau führt die "Narzissenroute" 15 Kilometer durch die Täler von Perlenbach und Fuhrtsbach.

Info: Tel. (06551) 96 560; www.eifel.info

Frankenturm in Trier

Wohntürme gibt es in vielen Städten, in Trier allerdings steht einer aus dem 11. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert lebte dort ein gewisser Franco von Senheim, deshalb heißt Gebäude auch Frankenturm. Nach einer Renovierung wurde der Turm im April 2007 wiedereröffnet. Der Bau wird heute in Stadtführungen eingebunden - oder als Tagungsstätte vermietet.

Info: Tel. (0651) 97 80 80; www.trier-info.de

Karneval an der Mosel

Auch die Mosel kann Karneval, der am lieblichen Zufluss des Rheins allerdings schon "Fastnacht" genannt wird. Zeitlich tickt man dort ebenfalls anders: Der große Fastnachtsumzug am 2. März in Bernkastel-Kues etwa startet nicht um 11.11 Uhr oder so, sondern um 18.33 Uhr. Wo andere auf eine lange Tradition zurückblicken, tut die Stadt dies auf eine kurze: Erst seit einem Jahr gibt's das Spektakel. Die Premiere war ein Erfolg, jetzt geht es weiter mit 20 Fuß- und Wagengruppen durch die abendlichen Gassen zum Forumsplatz. Und danach ist Party.

Info: Tel. (06531) 500 190; www.bernkastel.de

Ausstellung im ZKM Karlsruhe

Das Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe wird 30 Jahre alt. Das Kulturinstitut befasst sich mit der digitalen und medialen Zukunft. Dazu bildet das Gebäude, eine ehemaligen Munitionsfabrik, einen schönen Kontrast. Das Jubiläum wird mit Ausstellungen gefeiert. An diesem Wochenende startet die Schau "Writing the History of the Future" (Dauer bis 28.3.2021), die aus der eigenen Sammlung zusammengestellt wurde. Im Mittelpunkt steht avantgardistische Kunst seit 1945. Das Foto zeigt die Installation "Arche Noah" (1989) von Nam June Paik.

Info: Tel. (0721) 81 000; www.zkm.de, www.karlsruhe-tourismus.de