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Hitze in Corona-Zeiten: Diese Orte in Bonn bieten jetzt Abkühlung

Hitze in Corona-Zeiten : Diese Orte in Bonn und der Region bieten Abkühlung

Die 30-Grad-Marke wurde in dieser Woche bereits gekanckt. "Hauptsache kühl" lautet da bei vielen die Devise. An diesen Orten in Bonn und der Region kann man auch in Zeiten von Abstands- und Hygieneregeln Abkühlung finden.

Der Juli bringt die Hitze in die Region. Mit Schweißperlen auf der Stirn wird der Wunsch geweckt, an einen kühleren Ort zu entfliehen. In Bonn und der Region gibt es einige Orte, an denen man sich abkühlen kann. Wir geben ein paar Tipps.

Kaufhäuser

Die Maskenpflicht im Einzelhandel wird vielerorts durch die Wirkung von Klimaanlagen erleichtert. In den meisten Kaufhäusern herrschen angenehme Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad - da kann man schon einmal ein paar Runden um die Kleiderstange drehen.

Supermarkt

Neben Eiscreme, Tiefkühlpizza und gefrorenem Gemüse kann man sich im Supermarkt auch mal eine Abkühlung vor dem Gefrierfach gönnen, bevor es mit dem Einkauf weitergeht. In manchen Einkaufsmärkten sind sogar komplette Abteilungen gekühlt, wenn es die Lagerung von bestimmten Lebensmitteln so vorsieht.

Höhlen

Wer genug vom Einkaufen hat, kann bei einem Ausflug in eine Höhle ebenfalls der Hitze draußen entkommen. Die Kakushöhle in Mechernich ist eine der größten offenen Höhlen der Eifel und kann auf eigene Faust erkundet werden. Im Brohltal befinden sich über zwölftausend Jahre alte Trasshöhlen, die man ebenfalls ohne Höhlen-Führer besichtigen kann. Auch die Tropfsteinhöhle in Wiehl ist mit ihren rund acht Grad Celsius zu Corona-Zeiten geöffnet.

Zu Hause

Wenn gar nichts mehr hilft, bleibt man am besten einfach zu Hause und wenn man die Möglichkeit dazu hat, kann man sich beim Kartoffeln holen auch mal etwas länger im Keller abkühlen oder man dreht eine Runde im Treppenhaus. Was auf jeden Fall hilft, um die Hitze nicht ins Innere eindringen zu lassen, ist Fenster schließen und die Rollläden herunter ziehen. Und wenn es gar nicht mehr anders geht, muss die Badewanne eben mit kaltem Wasser und Eisklumpen gefüllt werden.

Im Einzelhandel gilt Maskenpflicht. Die Temperaturen in den Innenräumen lassen den Sommer erträglicher werden. Foto: Böschemeyer/MEIKE BOESCHEMEYER

Kaiserplatz

Zwei Eisdielen, Parkbänke und der große Brunnen machen auch den Bonner Kaiserplatz zu einem gern besuchten Ort an warmen Tagen. Der Platz liegt am Anfang der Poppelsdorfer Allee zwischen dem Bonner Hauptbahnhof und dem Hauptgebäude der Universität und verdankt seinen Namen Kaiser Wilhelm I. Wer nicht zwingend eines der Lokale besuchen möchte, deren Tische im Außenbereich sowohl sonnige als auch schattige Plätze bieten, findet in einem Kiosk, einer Bäckerei und einem Baguette-Imbiss auch alles für "auf die Hand".

Wildgehege Waldau

1961 wurde das Wildgehege angelegt und ist mit all seinen Bewohnern seitdem eine Attraktion für Groß und Klein. Die Bäume bieten Schatten und das Ambiente Erholung vom Pandemie-Alltag. Neben Rot- und Dammhirschen sind Wildschweine und viele Vögel zu beobachten. Gerade früh morgens, wenn die Herden über die Weiden ziehen, bietet sich ein idyllischer Anblick. Neben dem Waldspielplatz befindet sich in der Waldau eine Gaststätte, die mit Hygienevorschriften Mittwochs bis Sonntags geöffnet hat.

Spazierengehen im Kottenforst

Baumschatten lässt sich auch im Kottenforst genießen. Zum Feierabend bietet sich eine Radtour an. Für den Einstieg bietet sich der Bahnhof Roisdorf an.

Zur Abkühlung in Freibad

Die Freibadsaison in Bonn hat begonnen. Nachdem bereits seit dem 21. Mai das Panoramabad in Rüngsdorf geöffnet hat, folgten am Samstag alle Freibäder außer dem Ennertbad. Der Besuch muss für einen bestimmten Zeitblock unter www.bonn.de/baeder online gebucht und bezahlt werden, die Besucherzahlen sind begrenzt. Es gelten folgende maximale Besucherzahlen: Römerbad: 950 Personen, Melbbad: 650, Rüngsdorf: 500, Hardtbergbad: 500, Friesdorf: 150. Es gilt ein neuer Entgelttarif: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro; zwei Erwachsene plus bis zu zwei Kinder sechs Euro.

Kirchen

Hinter dicken Kirchenmauern findet man auch bei den aktuellen Temperaturen ausreichend Abkühlung. In der Regel ist es durch die alten Gemäuer in Kirchen zehn bis zwölf Grad kälter als draußen. Die katholischen Kirchen sind auch während der Corona-Krise geöffnet. Evangelische Gemeinden laden zu Gottesdiensten teilweise in die Kirchen ein.

Skihalle in Neuss

In der Skihalle in Neuss herrschen auch im Sommer winterliche Temperaturen, sodass man bei einer Runde Ski oder Snowboard der Hitze davonfahren kann. Die Skihalle hat bereits wieder geöffnet. Besucher werden gebeten Abstand zu halten und außerhalb der Outdoor-Erlebniswelten einen Mundschutz zu tragen. Der Betreiber informiert über die Hygiene-Regeln.

Museen

Abkühlen und dabei noch ein wenig Kultur erleben kann man ganz einfach, indem man eines der vielen Museen in Bonn besucht. In der Regel herrschen hier angenehme Temperaturen, bei denen man eine Auszeit von der Hitze finden kann. Geöffnet hat etwa das Museum Koenig, die Bundeskunsthalle, das Kunstmuseum Bonn und das Haus der Geschichte.

(ga)