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Schlösser und Burgen rund um Bonn - GA gelistet

GA gelistet : Diese Schlösser und Burgen stehen in Bonn und der Region

Imposante Schlösser und Burgen oder ihre Ruinen versetzen uns in Bonn und der Region in alte, glanzvolle Zeiten. Auch wenn derzeit der Eintritt in manche Gebäude nicht möglich ist, lohnt sich doch ein Ausflug dorthin, um in den Gärten oder mit den weiten Aussichten die Seele baumeln zu lassen.

Burgen und Schlösser lösen bei vielen eine große Faszination aus. Die imposanten Gebäude sind Zeugnisse aus anderen Epochen in der Region. Rund um Bonn gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser, die einen guten Einblick in die Historie geben und sicherlich einen Tagesausflug wert sind. Der GA listet einige auf.

Schloss Drachenburg

Imposant thront das Schloss Drachenburg auf dem Drachenfels in Königwinter. Der Grundstein des Schlosses im Stil der Neofrühgotik und der Neorenaissance wurde 1882 gelegt. 1884 wurde das Schloss in Rekordzeit fertig gestellt und diente als repräsentierter Wohnsitz für den Börsenmakler, Finanzfachmann und späteren Baron Stephan von Sarter.

Sarter bewohnte sein Schloss jedoch nie. Seine Wahlheimat war Paris, wo der Junggeselle 1902 verstarb, ohne seinen Nachlass geregelt zu haben. Jakob Biesenbach, ein Neffe Sarters, kaufte das Schloss aus der Erbmasse. Dieser erschloss das Schloss touristisch, baute allerlei an und belebte das Gebäude als Art Gesellschaftshaus. 1910 verkaufte Biesenbach das Anwesen an den Rittmeister a. D. Egbert von Simon. Dessen Pläne übertrafen die gemäßigten touristischen Ambitionen seines Vorgängers. Schloss Drachenburg sollte als Freizeitpark Besuchermassen anziehen. Allerdings fehlte dem Besitzer für sein Vorhaben das Geld. Im Laufe der Geschichte ließ sich im Schloss der Orden der Christlichen Schulbrüder nieder und eröffnete hier ein Internat. Unter den Nationalsozialisten beherbergte die Drachenburg eine nationalsozialistische Eliteschule. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt und schließlich von amerikanischen Truppen besetzt.

 Heute steht das Schloss zur Besichtigung offen.
Heute steht das Schloss zur Besichtigung offen. Foto: Frank Homann

Nach dem Krieg zog zunächst ein Schulungszentrum in das Gebäude und stand dann zehn Jahre, von 1960-1970, leer und verfiel zunehmends. Ein geplanter Abriss konnte 1963 verhindert werden, aber erst 1971 erwarb ein Privatmann das Anwesen. Der Textilkaufmann Paul Spinat ließ das Gebäude wieder instandsetzen und neu ausstatten. 1986 wurde Schloss Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt. Die dringend erforderlichen Schritte zu einer umfassenden Restaurierung leitete 1989 die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ein.

Heute steht das Schloss zur Besichtigung offen. Die Besucher bekommen Einblicke in die historischen Innenräume, die Privatebene, den Park, eine Dauerausstellung zur Schlossgeschichte und den Nordturm.

  • Betrieb im Lockdown: Schloss und Park Drachenburg bleiben bis 18. April 2021 geschlossen. Der Saisonbeginn wird vorerst auf den 19. April 2021 verschoben.
  • Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
  • Adresse: Drachenfelsstraße 118, 53639 Königswinter
  • Weitere Infos unter www.schloss-drachenburg.de

Godesburg

Auf 122 Metern befindet sich die Spitze des Bergfrieds der Godesburg in Bad Godesberg. Der Grundstein für die sogenanne Höhenburg wurde 1210 gelegt. Der Kölner Erzbischof Dietrich I. von Hengebach will sie am Rhein als Beweis seiner Macht errichten - denn mit seiner Wahl zum Bischof begibt sich Dietrich I. in reichspolitische Machtkämpfe. In dieser Zeit ringen die Familien der Staufer und der sächsischen Welfen um die Macht. Die Kontrahenten Philipp von Schwaben und Otto von Braunschweig sind dabei vor nichts fies. Die Kölner haben sich auf die Seite des Welfen geschlagen, der seit 1198 als König Otto IV. regiert. Mit der Fürsprache für Dietrich I. macht Otto diesen seinerseits zum Gefolgsmann.

Als Otto 1210 aus der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen wird, gerät auch Dietrich in die Schusslinie. Doch anstatt seine Gefolgschaft zu Otto IV. zu kündigen veranlasst er den Bau der Godesburg. Ob er damit den Südzipfel seines Territoriums und die Straßen nach Köln und Bonn weithin sichtbar militärisch schützen oder sich selbst eine Zufluchtsstätte schaffen will, sei dahingestellt.

Die heutige Michaelskapelle auf dem Godesberg hat ihren Ursprung etwas später. Im 17. Jahrhundert wird sie aus den Steinen eines Vorgängerbaus aufgemauert, der vermutlich bei der ersten Erweiterung der Burg ab 1244 unter Dietrichs berühmtem Nach-Nach-Nachfolger Konrad von Hochstaden entsteht. Konrad mag es wohl nicht darauf ankommen lassen, eine Burg ohne göttlichen Beistand zu besitzen. 1891 schenkte Kaiser Wilhelm II. die bis dahin schwer umkämpfte und zerstörte Godesburg der damaligen Gemeinde Godesberg.

Heute ist die Burg das Wahrzeichen von Bad Godesberg. Vom Turm aus und den Aussichtsplattformen ist der Ausblick aufs Siebengebirge und in Richtung Bonn atemberaubend. Im Inneren der Burg befindet sich heute ein Restaurant. Auf die Aussichtsplattformen kommen die Besucher kostenfrei, wer auf dem Turm möchte, zahlt Eintritt.

  • Betrieb im Lockdown: Das Restaurant hat derzeit geschlossen, bietet aber einen Außer-Haus-Service ihrer Speisen an. Der Turm ist im Lockdown ebenfalls geschlossen.
  • Eintrittpreis Turm: 1 Euro, Kinder 50 Cent
  • Adresse: Auf dem Godesberg 5, 53177 Bonn
  • Weitere Infos unter www.godesburg-bonn.de

Kurfürstliche Schlösser in Brühl

In Brühl stehen die beeindruckenden Schlösser Augustusburg und Falkenlust. Sie zählen zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und Rokokos in Deutschland und sind seit 1984 mit dem Schlosspark als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Das Schloss Augustusburg zählte zu den Lieblingsresidenzen des damaligen Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August.

Im Auftrag Clemens Augusts begann zunächst der westfälische Baumeister Johann Conrad Schlaun 1725 mit der Errichtung des Schlosses auf den Ruinen einer mittelalterlichen Wasserburg. Ab 1728 erhielt das Schloss Augustusburg unter dem kurbayerischen Hofbaumeister François de Cuvilliés seine Ausgestaltung. Bis zu seiner Vollendung 1768 wirkten hier namhafte Künstler von europäischem Ruf - beispielsweise Balthasar Neumann, der den Entwurf für das Prunktreppenhaus anfertigte.

Nur einen kurzen Spaziergang von Schloss Augustusburg in Brühl entfernt, liegt am Rande eines abgeschiedenen Wäldchens das Jagdschloss Falkenlust, eines der bevorzugten Jagdschlösser des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs. Die Wahl des Bauplatzes für dieses Jagdschloss wurde bestimmt durch die Flugbahn der Reiher, den bevorzugten Beutevögeln der Falkenjagd. Nach den Jagdvergnügungen versammelte sich die höfische Gesellschaft in den kostbar ausgestatteten Innenräumen des Schloss Falkenlust. Unter den vollständig erhaltenen Räumen ragen die aufwändig ausgestatteten Kabinette hervor, die bereits 1763 der junge Mozart bewunderte.

Ab 1949 wurde Schloss Augustusburg viele Jahrzehnte lang als Repräsentationsschloss des Bundespräsidenten und der Bundesregierung genutzt.

Eine Besichtigung des Schloss Augustusburg ist nur im Rahmen einer Führung möglich, die während der Öffnungszeiten laufend angeboten werden. Das Schloss Falkenlust kann ohne Führung besichtigt werden.

  • Betrieb im Lockdown: Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sind seit dem 23. März wieder geöffnet. Für die Besichtigung ist eine kurze telefonische Voranmeldung erforderlich unter Tel. 02232/ 44 000 oder unter mail@schlossbruehl.de. Ein Termin kann montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr vereinbart werden.
  • Öffnungszeiten Schlösser in Brühl: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt Augustusburg: 8,50 Euro, ermäßigt 7 Euro
  • Adresse: Schloss 1, 09573 Augustusburg
  • Eintritt Falkenlust: 6,50 Euro, ermäßigt 5 Euro
  • Adresse: An Schloss Falkenlust, 50321 Brühl
  • Weitere Infos unter www.schlossbruehl.de
  Balthasar Neumann fertigte den Entwurf für das Prunktreppenhaus im Schloss Augustusburg in Brühl an.
 Balthasar Neumann fertigte den Entwurf für das Prunktreppenhaus im Schloss Augustusburg in Brühl an. Foto: Axel Vogel

Kurfürstliche Schlösser in Bonn

Ebenfalls Residenz des Kölner Kurfürsten war das Kurfürstliche Schloss in Bonn. Im 18. Jahrhundert begann für Bonn eine glanzvolle Zeit. Der zu dieser Zeit hier lebende Kurfürst Joseph Clemens kannte die Schlösser des französischen "Sonnenkönigs" und ließ mit Hilfe von französischen Architekten und Handwerkern in Bonn ähnliche Bauten errichten. Er starb, bevor er seine Baupläne verwirklichen konnte, und so vollendete Clemens August dessen Vorhaben. Wunderbare Bauten entstanden, doch alles auf Kosten der Bürger und Bauern.

Für die "Residenz", das größte Schloss Bonns, heute das Hauptgebäude der Universität, wurde 1697 der Grundstein gelegt, doch die beiden Seitenflügel entstanden erst 1715. In diesem Anbau befanden sich die Privatgemächer des Kurfürsten und boten freien Blick auf den Kaiserplatz.

Fast gleichzeitig entstand auch das Poppelsdorfer Schloss, das Lustschloss. Es wurde 1723 bis 1761 erbaut. Das eigentlich als Lustschloss genutzte Gebäude "Clemensruh" beherbergt heute das Zoologische Institut der Bonner Universität. Damit man zu absolutistischer Zeit leichter von der "Residenz" bis zum Poppelsdorfer Schloss kutschieren konnte, wurde zwischen den beiden Schlössern eine Allee gebaut. Die heute noch sichtbare Achse zum Poppelsdorfer Schloss war ursprünglich als Kanal geplant. Aus Geldmangel wurde sie jedoch parkartig als Allee angelegt.

Auch das Michaelstor stammt aus dieser Zeit. Dieses etwa 250 Jahre alte, im Barockstil errichtete Gebäude wurde zuerst als Versammlungsraum genutzt. Heute fahren die Autofahrer auf der Koblenzer Straße hindurch. Nur einen Steinwurf vom Michaelstor entfernt liegt der "Alte Zoll". Dieser Teil der barocken Stadtbefestigung wurde im 17. Jahrhundert als Bastion erbaut. Heute ist der "Alte Zoll" ein besonderer Aussichtspunkt.

Am 15. Januar 1777 brannte das Schloss aus. Nach dem Brand wurde der Wiederaufbau nicht sofort in Angriff genommen. Lediglich der Hofgartenflügel wurde in vereinfachter Form wiederhergestellt. Mit dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen endete 1794 die Nutzung des Schlosses als kurfürstliche Residenz.

Da die ehemalige Residenz heute das Hauptgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität ist, kann es frei besichtigt werden.Im Poppelsdorfer Schloss sind das Mineralogische Museum und verschiedene Einrichtungen der Uni Bonn untergebracht. Hier lohnt sich auch ein Besuch des Botanischen Gartens direkt am Schloss.

 Für die "Residenz", das größte Schloss Bonns, heute das Hauptgebäude der Universität, wurde 1697 der Grundstein gelegt, doch die beiden Seitenflügel entstanden erst 1715.
Für die "Residenz", das größte Schloss Bonns, heute das Hauptgebäude der Universität, wurde 1697 der Grundstein gelegt, doch die beiden Seitenflügel entstanden erst 1715. Foto: dpa/Volker Lannert

  • Öffnung im Lockdown: Die Öffnungszeiten der für die Studierenden relevanten Bereiche des Hauptgebäudes wurden ab dem 22. März auf den Zeitraum 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr verlängert. Das Hauptgebäude ist dafür nur über die Eingänge: Tor Arkadenhof, Eingang an der Beschaffungsstelle und Eingang zum Flur der Cafeteria sowie Eingang Etscheidhof mit Zugang zum Hörsaal 1 zugängig. Die Botanischen Gärten sind für Besucher geöffnet: Vom 25. März bis 31. Oktober Sonntag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, 1. November bis 31. März montags bis freitags 10 bis 16 Uhr
  • Eintritt Botanischer Garten: Nur an Sonn- und Feiertagen 3 Euro, ermäßigt 1 Euro
  • Adresse Poppelsdorfer Schloss: Meckenheimer Allee 171, 53115 Bonn
  • Adresse Universität: Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Burg Blankenberg

Im 12. Jahrhundert gewannen die Grafen Heinrich und Eberhard von Sayn Einfluss an der mittleren Sieg. Um 1150 erbauten sie auf einer Anhöhe im Siegtal, 80 Meter oberhalb des Flusses, die Burg Blankenberg - in Sichtweite zur Abtei in Siegburg. In der Nachbarschaft entstand eine Siedlung.

 Hoch über der Sieg liegt die Burgruine Blankenberg.
Hoch über der Sieg liegt die Burgruine Blankenberg. Foto: Holger Arndt

Die Befestigung hoch über der Sieg versetzte die Grafen von Sayn in die Lage, die Zugänge zum Siegtal und ins Bergische Land sowie auf den Westerwald zu beherrschen. Die Burg ist eine der größten Landesburgen in diesem Teil des Rheinlandes.

Während des 30-jährigen Krieges wurde die Burganlage fast vollständig zerstört. Erhalten sind Reste des Palas, des Pfortenhauses und spärliche Reste einer Doppelkapelle. Auf der Südseite steht ein mächtiger Bastionsturm aus dem 15. Jahrhundert, an der Nordseite ein runder Bergfried.

Heute befindet sich die Vorburg im Privatbesitz und kann nicht besucht werden. Die Stadt Hennef ist im Besitz der Hauptburg, die deswegen kostenfrei besichtigt werden kann. Von hier aus hat man einen weiten Blick auf das Siegtal und das Ahrenbachtal.

  • Betrieb im Lockdown: Im Lockdown ist die Burg Blankenberg geschlossen.
  • Öffnungszeiten: April bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, März und Oktober je nach Witterung
  • Adresse: Burg 1, 53773 Hennef (Sieg)
  • Weitere Infos unter www.tourismus-hennef.de

Burg Wissem

Mitten in Troisdorf befindet sich die historische Anlage Burg Wissem. Die Geschichte der Hofanlage geht bis auf die Merowingerzeit (500-700 nach Christus) zurück. Der erste schriftliche Nachweis stammt aus 1474. Die Hofanlage war von Wassergräben umschlossen und diente als Wehranlage und Stammsitz der Herren von Troisdorf.

Bauteile aus drei Epochen bilden die Gebäudeanlage. Wissem ist eine langgestreckte Rechteckanlage. Zwei Ecktürme ergänzen die Anlage. Nach 1840 wurde das Herrenhaus gebaut, das 1954/1955 renoviert und restauriert wurde. Es liegt auf der Südseite der Anlage und wurde als klassizistischer Putzbau errichtet. Die Ostseite nimmt ein langer Bruchsteintrakt von ca. 1550 ein. Die im Krieg beschädigten Ziegeltrakte des 18. Jahrhunderts an der Nord- und Westseite wurden 1962 durch Neubauten ersetzt.

Erhalten blieb das Hausstein-Portal von 1741 an einem neu errichteten Torbau. Die öffentliche Förderung durch die Regionale 2010 ermöglichte in den Jahren 2010 bis 2012 einen Um- und Neubau des Westflügels. Die Anlage wird vom weitläufigen Burgpark umgeben, der direkt in die Wahner Heide übergeht.

 Die Burg Wissem mit seiner reizvollen Lage ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Die Burg Wissem mit seiner reizvollen Lage ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Foto: Holger Arndt

Heute befindet sich im Herrenhaus der Burg das Bilderbuchmuseum der Stadt. Zudem sind auf der Hofanlage Einrichtungen der Stadt, das Museum für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf und ein Restaurant eingezogen.

  • Öffnungszeiten im Lockdown: Besuche sind nur mit Terminvereinbarung möglich und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. FFP2-Maskenpflicht besteht in allen Räumen und die Zahl der Besucher ist begrenzt. Detaillierte Informationen über die Besuchszeiten und die Anmeldung der Museen gibt es hier.
  • Eintritt Bilderbuchmuseum: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
  • Eintritt Museum für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf: 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro
  • Adresse: Burgallee1, 53840 Troisdorf
  • Weitere Infos unter www.troisdorf.de

Burg Adenbach

Die Burg Adenbach in Ahrweiler ist ein geschütztes Kulturdenkmal und geht auf einen Herrensitz des ausgehenden Mittelalters zurück. Im Gebäude befand sich in den 1930er Jahren eine Jugendherberge. Seit Ende der 1980er Jahre befindet sich in der Burganlage ein Hotel und Restaurant. Es liegt innerhalb der mittelalterlichen Altstadt Ahrweilers und direkt am Rotweinwanderweg.

Burg Adendorf

Anders als der Name vermuten lässt, ist Burg Adendorf in Wachtberg keine Burg, sondern ein Wasserschloss. Es steht unter Denkmalschutz und ist im Rhein-Sieg-Kreis eines der am besten erhaltenden Wasserschlossanlagen. Die Geschichte der Anlage geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Von dem ursprünglichen Bau stehen allerdings nur noch die Grundmauern und die vier Ecktürme. Die Anlage besteht aus zwei Teilen, dem Herrenhaus und einer Vorburg. Sie ist von einem Wassergraben umgeben, der von einer Mauer eingefasst wird. Zur Burg Adendorf gehört zudem ein Schlosspark im Landschaftsstil.

 Burg Adendorf in Wachtberg.
Burg Adendorf in Wachtberg. Foto: Schloss Gödens Entertainment GmbH

Die Anlage befindet sich im Privatbesitz. Nach Vereinbarungen unter info@burgadendorf.de werden Gruppen ab zehn Personen durch Burg Adendorf geführt.

  • Eintritt: Führungen gibt es für zehn Euro pro Person
  • Betrieb im Lockdown: Die Burg ist momentan geschlossen und Veranstaltungen können nicht stattfinden. Darunter fällt auch die eigentlich geplante Landpartie 2021. Bereits erworbene Online-Tickets sind bis 2022 gültig.
  • Adresse: Burg Adendorf 1, 53343 Wachtberg
  • Weitere Infos unter www.burgadendorf.de

Schloss Auel

Seit 1391 ist das Schloss Auel in Lohmar beurkundet. Das jetzige Haupthaus wurde erst 1763 erbaut. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Familie La Valette-St. George. Mehrere berühmte Persönlichkeiten haben das Schloss besucht. 1811 hielt sich dort Napoleon Bonaparte auf. Zu Gast waren dort auch Zar Alexander I. aus Russland und Kaiser Wilhelm II.

 Im Norden der Stadt Lohmar steht das Schloss Auel.
Im Norden der Stadt Lohmar steht das Schloss Auel. Foto: HOLGER ARNDT GENERAL-ANZEIG

Heute befinden sich in der Anlage ein Hotel, Tagungsräume, ein Bistro und ein Restaurant.

Im Auel Hotel gibt es drei verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten. Im historischen Barockschloss reist man durch luxuriös eingerichteten Zimmern in vergangene Zeiten zurück. Die Golf Lodge ist ein minimalistisch konzipiertes „Bergisches Landhaus“ aus Holz und Schiefer, das 2018 sogar den Architekturpreis NRW gewann. Und die Forest Lodge ist eine idyllische Alleinanlage oberhalb der Aueler Teiche, mitten in der Natur.

Auch für Golfliebhaber hat das Schloss einiges zu bieten. Auf der riesigen 27-Loch Golfanlage stoßen mit Sicherheit nicht nur Anfänger an ihre Grenzen.

  • Betrieb im Lockdown: Die gesamte Golfanlage und auch die Schloss-Gastronomie hat rund um die Uhr geöffnet.
  • Adresse: Haus Auel 1, 53797 Lohmar-Wahlscheid
  • Weitere Infos unter www.schlossauel.de oder hotel@schlossauel.de

Burg Heimerzheim

Mitten im Wasser steht die Burg Heimerzheim, die im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt wurde. Ursprünglich war die Burg eine Wehranlage, wurde aber in den Jahrhunderten immer weiter ausgebaut. Die Burg befindet sich seit 1825 in Familienbesitz. Die Familie von Boeselager vermietet die Räume der Burg für private Feiern, Tagungen oder Firmenfeste. Die romantisch-idyllische Lage mitten in der Natur und gleichzeitig unmittelbar in Stadtnähe macht sie dafür ideal. Denn von der Burg zur Bonner Innenstadt fährt man nur 30 Minuten.

 Ein malerischer Blick auf die Burg Heimerzheim.
Ein malerischer Blick auf die Burg Heimerzheim. Foto: Lannert

Die Burg bietet nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten sondern liegt auch in direkter Nähe zu Wanderwegen des Nationalparks Eifel und der Golfanlage Römerhof.

  • Öffnungszeiten im Lockdown: Der Hotel- und Veranstaltungsbetrieb ist eingeschränkt. Momentan ist die Burg von Montag bis Samstag von neun bis 19 Uhr geöffnet.
  • Adresse: Kölner Straße 1, 53913 Swisttal
  • Weitere Informationen unter www.burg-heimerzheim.de.

Deutschordenskommende Ramersdorf