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Rheinbreitbach: Zusammen mit "Mer looße et krache!" organisierte die Gemeinde einen Nikolausmarkt

Rheinbreitbach : Zusammen mit "Mer looße et krache!" organisierte die Gemeinde einen Nikolausmarkt

Vorweihnachtliche Stimmung herrschte am Freitag vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend auf dem Renesse-Platz am Bodendenkmal der Unteren Burg von Rheinbreitbach. Zusammen mit dem Stammtisch "Mer looße et krache!" hatte die Gemeinde dort einen Nikolausmarkt organisiert.

Und der lockte von Beginn an zahlreiche Besucher an, welche bei fast winterlichen Temperaturen die vorweihnachtliche Atmosphäre in vollen Zügen genossen.

"Als unser beliebter Rheinbreitbacher Wochenmarkt sich vor einigen Wochen in die Winterpause verabschiedet hat, habe ich versprochen, mich mit einem besonderen Markt bei den Händlern und Bürgern zu bedanken, die dem Wochenmarkt über drei Jahre hinweg die Treue gehalten haben", erinnerte Bürgermeister Karsten Fehr.

Da Nikolaus dieses Jahr auf einen Freitag falle und der Wochenmarkt auch immer am Freitagnachmittag stattgefunden habe, sei es naheliegend gewesen, den "Abschluss-Wochenmarkt 2013" mit einem Nikolausmarkt zu verbinden, so der Ortschef.

Unterstützung bei der Planung und Durchführung hatte Fehr nicht nur bei seinen Beigeordneten, sondern auch bei den Mitgliedern des Rheinbreitbacher Stammtisches "Mer looße et kraache" um Ulrich Cabione gefunden, der mit einem großen Stand am Breitbach auf dem Markt vertreten war.

Dort wies der Stammtisch schon auf die traditionelle Weihnachtseinstimmung der Karnevalsgesellschaft an Heiligabend ab 15 Uhr auf dem Koppel gemeinsam mit den Burgbläsern hin. "Mit dem Honigstand, dem Weinverkauf und der französischen mobilen Bäckerei nehmen auch drei Händler des bisherigen Wochenmarktes teil", freute sich Fehr.

Mithilfe Sand gefüllter Eimer sicherten die Betreiber die Pavillons ihre Stände ab, falls Sturmtief "Xaver" doch noch sein Unwesen treiben sollte. So geschützt bot etwa der Kindergarten "Sonnenschein" selbstgebackene Kekse und Apfelgelee, dicke Holzsterne als Teelichterhalter sowie Engelchen und Nikoläuse mit Körper aus Holzquadern neben anderen weihnachtlichen Dekoartikeln an.

Nebenan lockten mächtige Bergkristalle und Landschaftsachate, Onyx und Bernstein Schmuck-suchende Marktgäste, während vom Nachbarstand der Duft von Seifen herüberwehte und sich mit dem von Glühwein und Grillgut vom Stammtisch-Stand mischte.

Mit vertreten war auch das Fair-Trade-Team der Verbandsgemeinde etwa mit Nicaragua-Kaffee und anderen Produkten, mit denen es der Linzer Weltladen beliefert. Frische Waffeln steuerte der Förderverein "Sterntaler" bei, während die "Burggarde" mit delikater Gulaschsuppe aufwartete. "Außerdem kann man hier ganz entspannt einen Weihnachtsbaum für zu Hause aussuchen" , so Fehr, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, ab Frühjahr 2014 auf dem Renesseplatz wieder einen Wochenmarkt freitags anbieten zu können.