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Kläranlage stinkt so gut wie gar nicht

Kläranlage stinkt so gut wie gar nicht

Am Salierweg in Graurheindorf wird das Bonner Abwasser gereinigt: Artikel eines Schülers der Beueler Gesamtschule, Klasse 8e.

In der Bonner Kläranlage am Salierweg in Graurheindorf fließen pro Sekunde circa 410 Liter Schmutzwasser ein. Das sind am Tag 35.500 Liter, das entspricht knapp 3000 Tankwagenladungen. Das Wasser stammt aus den den Ortsteilen Bonn Castell, Endenich, Ückesdorf, Dottendorf, Buschdorf, Südstadt, Lessenich, Röttgen, Venusberg, Graurheindorf, Weststadt, Hardtberg, Lengsdorf (teilweise), Ippendorf, Auerberg, Dransdorf, Poppelsdorf, Gronau, Tannenbusch, Messdorf, Brüser Berg und Kessenich und teilweise aus Alfter.

Um das Wasser zu säubern, werden zuerst die Feststoffe heraus gefischt. Anschließend wird es ein paar Mal filtriert, um das Wasser von den Feinstoffen zu trennen. Nach der Filtrierung wird das Wasser in Wassersäulen gespeichert, wo sich Bakterien bilden, die für den Menschen unschädlich sind, die aber den letzten Schmutz entfernen. Die Kläranlage gibt kaum Gestank und Lärm nach außen hin ab, da alles sehr gut abgeschirmt ist. Die Kläranlage bietet Führungen für Schulklassen und interessierte Gruppen an.

Die meisten Kinder sind hinterher sehr begeistert, vor allem davon, wie der Schmutz aus dem Wasser verschwindet. Wie das genau funktioniert, wird den Kindern in Versuchen gezeigt.

IGS Beuel, Klasse 8e