Kinderlähmung ist zum Glück sehr selten geworden

Kinderlähmung ist zum Glück sehr selten geworden

Begeistert guckt das Baby nicht, als die Tropfen in seinen Mund fallen. Dabei sind die Tropfen wichtig! Sie sind eine Impfung, die vor einer gefährlichen Krankheit schützen soll.

Die Krankheit heißt Kinderlähmung. Oft hört man auch den Begriff Polio. Früher erkrankten noch viele Menschen an Kinderlähmung. Manche starben daran. Andere konnten nicht mehr richtig laufen oder sich bewegen. Daher kommt auch der Name.

Mittlerweile ist die Krankheit auf der Welt sehr, sehr selten geworden. Vor Jahren starteten Fachleute große Aktionen zum Impfen. Inzwischen gibt es sogar einen eigenen Tag, der an die Krankheit erinnert. Der Welt-Polio-Tag ist am Mittwoch. An diesem Datum kam vor langer Zeit Jonas Salk zur Welt.

Der Mediziner entwickelte vor vielen Jahren den ersten Polio-Impfstoff. Noch immer setzen sich Fachleute für ein regelmäßiges Impfen ein. Denn irgendwann soll die Krankheit mal ganz ausgerottet sein. Die Experten schauen dafür gerade besonders auf die Länder Afghanistan und Pakistan in Asien.

Dort werden nicht alle Kinder geimpft. Das hat auch damit zu tun, dass extreme Gruppen das verhindern wollen. Sie glauben, dass die Impfung den Menschen nicht guttut.

Dabei ist die Impfung eine super Sache! Deshalb setzen sich Helfer in den beiden Ländern dafür ein, mehr Kinder zu schützen. In Deutschland kommt die Krankheit heute zum Glück nicht mehr vor.