Kommentar zur Familien- und Bildungspolitik Bei der Kita-Betreuung in NRW droht ein Rückschritt

Meinung | Bonn · Das Land Nordrhein-Westfalen denkt über Änderungen bei der Kita-Betreuung nach. Was sich da abzeichnet, ist aus Sicht unseres Autors ein Rückschritt. Notwendig ist aber dennoch, sich ehrlich zu machen – und seine Ziele zu benennen.

 Beim Blick in die Kitas wird schnell klar: Es fehlt an Personal.

Beim Blick in die Kitas wird schnell klar: Es fehlt an Personal.

Foto: dpa/Bernd Thissen

Seit 16 Jahren können Eltern von Kindergartenkindern in Nordrhein-Westfalen wählen, ob sie ihren Nachwuchs 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche betreuen lassen wollen. Wenn nicht alles täuscht, wird sich die aktuelle schwarz-grüne Landesregierung demnächst von diesem Dreistufenmodell verabschieden und die 45-Stunden-Betreuung nur noch in Ausnahmefällen und kostenpflichtig anbieten.