Kommentar zum Zustand der Kirchen Auferstehung nötig

Bonn · Eine Auferstehung der Kirchen tut dringend not. Denn in unserer Gesellschaft ist das Engagement gläubiger Menschen weiter relevant. Freilich müssen die Kirchen für die eigene Auferstehung auch den Stein vor dem eigenen Grab beiseite wälzen, meint unser Autor.

  Vatikanstadt: Papst Franziskus erscheint am Ende der Ostermesse im vergangenen Jahr in der Hauptloge des Petersdoms im Vatikan.

Vatikanstadt: Papst Franziskus erscheint am Ende der Ostermesse im vergangenen Jahr in der Hauptloge des Petersdoms im Vatikan.

Foto: dpa/Gregorio Borgia

Es ist Ostern, das wichtigste Fest der Christenheit. Milliarden Menschen rund um den Globus feiern an diesem Wochenende, dass der Stein vor dem Grab weggewälzt, das Grab leer und Jesus Christus auferstanden ist. Aber wie lange noch? Wird man auch in 100 Jahren noch im Rheinland an die Auferstehung Christi denken? Werden die Kirchen dann noch eine Rolle spielen?