Nahrungsmittel-Gewerkschaft NGG Geschmack der Heimat

Die Nahrungsmittel-Gewerkschaft NGG will den Rheinländern aufs Maul schauen, genauer gesagt, auf die Zunge. Gesucht werden alte Familienrezepte der heimischen Küche, die "den Geschmacksnerv der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis" treffen.

Wer zu diesem geplanten Sammelsurium bis zum 30. September etwas beisteuern möchte, kann das per E-Mail unter dem Stichwort "Rezept" an hv.presse@ngg.net tun.

Nun darf aber an dieser Stelle eines nicht verheimlicht werden: Die NGG will nicht nur die Herrlichkeiten des Kreises und damit des Rheinlandes in einer "Bundes-Genuss-Karte" mit den Namen der Rezeptpaten vereinigen, sondern - der Name deutet es an - die von ganz Deutschland.

Apfelkompott neben schwäbischen Ofenschlupfern, Röggelchen neben bayrischen Brezn, Sauerbraten mit Rosinen neben norddeutschem Schweinebraten. Alleine bei der Vorstellung mag dem einen oder anderen Rheinländer vor lauter Heimatliebe und damit verbundenem Groll gegen die Nachbarn das Herz oder der Magen bluten.

Etwas verschwörerisch fügt Mohamed Noudih, Geschäftsführer der NGG-Region Köln, hinzu, man habe mit politischer Prominenz "vorgekocht". Ihre Lieblingsrezepte hätten bereits Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann(CDU), Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) und die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht verraten. Was da außer dünner Suppe und fettfreiem Joghurt herausgekommen ist, bleibt vorerst Noudihs Geheimnis.

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